Das internationale Festival für Geistliche Musik in Nürnberg

 

Das 68. Musikfest ION endet mit äußerst positiver Bilanz

„Das 68. Musikfest ION hat die Herzen geöffnet und die Menschen in den vielen auratischen Kirchenräumen Nürnbergs für geistliche Musik begeistert. Zahlreiche ausverkaufte Veranstaltungen und ein rundum positives Feedback bei Publikum und Presse bewirken eine Aufbruchsstimmung und bestärken uns, die Weiterentwicklung des Musikfests ION und die Öffnung in die Stadt Nürnberg auch in den nächsten Jahren fortzusetzen und hier eine Plattform für Musica Sacra zu schaffen“ zieht der Künstlerische Leiter Moritz Puschke Bilanz zu seinem sehr erfolgreichen ersten Festival.

Knapp 15.000 Menschen besuchten das 68. Musikfest ION mit seinen 45 Veranstaltungen (plus Schulprojekt) an 14 Spielorten in 16 Tagen. Mit diesem Besucherrekord geht eine Steigerung der Karteneinnahmen um 40 Prozent gegenüber 2018 einher. Neben den Zahlen ist besonders die große Pluralität des Publikums erfreulich: Das erste Festival unter der Künstlerischen Leitung von Moritz Puschke erreichte alle gesellschaftlichen Schichten und Altersklassen in der Stadtgesellschaft von Nürnberg, der Metropolregion, aus ganz Deutschland sowie viele internationale Gäste.

Neben mehreren gefeierten Uraufführungen, die von Publikum und Kritik gleichermaßen begeistert aufgenommen wurden, sorgte die Mischung aus international renommierten Spitzenensembles mit dezidierten Nürnberger Themen sowie innovativen Projekten wie dem ION LAB für Zuspruch. Besonders gefeiert wurden die Eröffnung mit mehr als 250 Nürnberger Grundschülern bei „SingBach“ und das umfangreiche Programm der in diesem Jahr erstmals völlig kostenlosen IONacht.

Zwei wichtige Ereignisse um die Veröffentlichungen neuer Alben fanden im Rahmen und dank des Musikfests ION statt: Der Dresdner Kammerchor & Instrumentalensemble unter Leitung von Hans-Christoph Rademann vollendete seine 10jährige Einspielung des Gesamtwerks von Heinrich Schütz und der Windsbacher Knabenchor fand mit dem Perkussionisten Simone Rubino einen Partner für ein spannendes Konzertprogramm, das Album dazu wurde am 5. Juli – während des Musikfests ION – veröffentlicht.

Mehrere Konzerte wurden auch 2019 vom Bayerischen Rundfunk – Studio Franken aufgezeichnet und teilweise live übertragen. Eine diskursive und spannende Debatte „Alles Pop?! Oder: Was bleibt von der Musica Sacra?“ wurde beim Symposium von einem heterogen zusammengestellten Podium und interessiertem Publikum angestoßen. Gottesdienste und Vespern, Künstlergespräche und Lesungen vervollständigen das 68. Musikfest ION unter dem Motto „Spuren“.


„Auf breiter Spur zum Erfolg" - Pressezitate zur ION 2019

Überschrift Zitat aus der Nürnberger Zeitung vom 15.07.2019

Zur IONacht am 28.06.2019:
„Die Musik lag den Menschen mehr am Herzen als das Shoppen" (Nürnberger Zeitung, 01.07.2019)
„Die Stadt ist an diesem lauen Sommerabend voll, genauso die Kirchen, in denen ‚musikalische Höhenflüge mit geistlichem Tiefgang‘ erlebt werden." (Nürnberger Nachrichten, 01.07.2019)

Zu „Glorious Revolution" am 01.07.19:
„Dass das Musikfest ION mit Moritz Puschke einen weitsichtigen und in hohen konzeptionellen Ansprüchen denkenden neuen künstlerischen Leiter bekommen hat, bewies das Konzert ‚Glorious Revolution 1688/1689“ am Montag im Historischen Rathaussaal.“ (Nürnberger Zeitung, 03.07.2019)
„Ein vielleicht unerwartet eindeutiger Erfolg für den neuen ION-Intendanten Moritz Puschke, der schon jetzt mit seinen ausverkauften Konzerten gut lachen hat." (Nürnberger Nachrichten, 03.07.2019)
„Es lag an der unmittelbaren Faszination dieser Musik, aber auch an einer exquisit-kompetenten Besetzung, dass der Abend im total ausverkauften Rathaussaal frenetisch gefeiert wurde." (Schwabacher Tagblatt, 03.07.2019)

Rückblick erste Festivalwoche:
„Moritz Puschke aus Berlin. Der hat bis jetzt offenbar alles richtig gemacht bei seiner ersten ION: volle Kirchen und Säle. Ein Motto, in dem nicht nur ‚Verstand‘ und ‚Spuren‘ vorkommen, sondern auch ‚Musik spüren‘. Davon lässt sich bisher erstaunlich junges Publikum ansprechen, ist für medienkompatible Pilgerkonzerte genauso offen wie für einen ganzen Abend voller Purcell mit der fulminanten Sopranistin Anna Prohaska. Man reibt sich nach sechs Tagen Augen und Ohren, wie geschickt Puschke die Nürnberger mitnimmt.“ (Bayerische Staatszeitung, 05.07.2019)

Zu „septimus angelus" am 03.07.19:
„Ein faszinierendes, sperriges Werk, das volle Aufmerksamkeit erfordert und dessen Rezeption man bei nur einmaligem Hören nicht Herr wird. So vieles gibt es auszukosten, auch so vieles, mit dem man sich erst anfreunden muss. Um baldige Wiederholung wird gebeten." (Nürnberger Zeitung, 05.07.2019)
„[…] den Abend mit einem weiteren Monumentalwerk für die Orgel krönt: Max Regers ‚Fantasie und Fuge d-moll‘ op. 135b. Das Stück präsentiert sich hier so detailreich, als säße man in einem Kammermusikkonzert." (Schwabacher Tagblatt, 05.07.2019)

Zu „davny - vom Hören der Zeit" am 04.07.19:
„Der Komponist findet für die morbide Faszination ätherische Klänge, die sich immer weiter verflüchtigen und so den Kern des Werks zusammenfassen: das Vergehen der Zeit, dem Menschen, Tiere und Dinge unterworfen sind. Danksagmüller hat mir seiner Montage aus altem und neuem Klang, Geräusch und Bild eine Form gefunden, die diese Schichten freilegt." (Süddeutsche Zeitung, 06.07.2019)

Zum „Elias" am 07.07.19:
„Lang anhaltender Beifall am Ende: Mendelssohns ‚Elias‘ – hier ward er zum Musikfest" (Nürnberger Zeitung, 16.06.2018)
„Klangkultur auf höchstem Niveau“ (Überschrift).
„Alles läuft wie am Schnürchen: Die Mannschaft ist ein eingespieltes Team und der Kapitän hat alles im Griff. In jedem Bereich bewegt man sich hier auf höchstem Niveau: die Klangkultur, die vokalen solistischen Leistungen, das Gespür für Klangfarben, die Ausgewogenheit in der Fokussierung auf sowohl polyphone Strukturen als auch kantable Linien, die Bündelung orchestraler und chotischer Kräfte zu einem strahlenden, gut durchhörbaren Ganzen, die Abgeklärtheit und zugleich Expressivität des Zugriffs, die Natürlichkeit der Ausführung und das stets transparente Klangbild.“
„Einen derart abgerundeten und souveränen Chorklang hört man selten." (alles Nürnberger Nachrichten, 09.07.2019)

Zu „Die schonen Ding zu erforsche" am 10.07.19:
„Aber erstaunlich ist, die uralte Musik kann bei den Bläsern von ‚de la Torre‘ auch ganz modern klingen. […] Aus den ‚bittersüßen Tränen der Melancholie‘ entstehen Musik, Poesie, Tanz und Kunst. Auch dafür viel Applaus.“ (Nürnberger Nachrichten, 12.07.2019)

Zum „War Requiem" am 13.07.19:
„Das künstlerisch herausragende Ergebnis dieser Kooperation von Staatstheater und ION rechtfertigte diese Feierstimmung allemal: ein bedeutender Moment in der Musikgeschichte Nürnbergs." (Nürnberger Nachrichten, 15.07.2019)

Fazit zum 68. Musikfest ION:
„Auf breiter Spur zum Erfolg“ (Überschrift)
„Moritz Puschke hat bei seiner ersten Internationalen Orgelwoche Nürnberg (ION) sehr vieles richtig gemacht. […] Die Mischung bei dieser ION war hervorragend […]“ (Nürnberger Zeitung, 15.07.2019)
"Moritz Puschke erwischte mit 15 000 Besuchern in den 45 Veranstaltungen und einem Plus im Ticketverkauf von rund 40 Prozent einen Traumstart.“ (Nürnberger Nachrichten, 16.07.2019)


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