Heimkehren zur Musik

Das Angebot reichte vom Bach-Programm mit der Sopranistin Anna Prohaska über die Nürnberger Erstaufführung der „Schöpfung“ von Wilfried Hiller bis zu zwei umjubelten Konzerten des Vokalsextetts Sjaella. Zwei Konzertabende präsentierten neue Formen der Mischung von Stilen und Interpreten bzw. stellten vertraute Werke der Musikgeschichte in einen neuen, multimedialem Kontext. „Orgel united – Neue Klänge für die Königin“ versammelte zeitgenössische Orgelwerke, Weltmusik und Retro-Funk an der Hammond-Orgel. Und in der Kirche St. Martha erklang des „Requiem“ von Mozart in einer Streichquartettfassung, verknüpft mit der Lesart eines Lichtkünstlers. Hier können Sie in Bildern die Konzerte nacherleben. Impressionen »

Wir hatten besonnen und vorsichtig das Musikfest mehrgleisig und hybrid geplant: Parallel zu den Veranstaltungen vor Ort wurden vier Konzerte in Kooperation mit dem Bayerischen Rundfunk als Videostream produziert. Rund 85.000 Menschen konnten so über BR Klassik, die Festival-Homepage, Facebook und YouTube erreicht werden (Stand 4.7.2021). Grüße und Kommentare aus der ganzen Welt in den begleitenden Chats belegen das große Potential, mittels solcher Ausspielwege Geistliche Musik strahlkräftig zu verbreiten. Die Videostreams sind hier weiterhin abrufbar. Und schließlich wurden sechs Konzerte vom Bayerischen Rundfunk im Rahmen der Medienpartnerschaft live übertragen oder aufgezeichnet.

Unser Geschäftsführender Intendant Moritz Puschke resümiert: „Was mich besonders berührt hat, war das überall spürbare Wohlbefinden während des Musikfests. Zuallererst bei den Künstler:innen, die in Nürnberg unglaublich intensive Abende gestaltet haben – weil wir ihnen dafür die Fläche und auch mehr Zeit als üblich ermöglicht haben. Aber eben auch bei den Nürnberger:innen, die unsere Idee eines zeitgemäßen Festivals für Geistliche Musik angenommen haben. Wir konnten gemeinsam heimkehren in die Kirchen, zur Musik, hatten Konzerte mit Tiefgang und voller gegenwärtiger Gefühle und Themen, gleichzeitig aber auch einfach beste Unterhaltung.“

Und der Journalist Thomas Heinold zieht das Fazit: „Es ist das Verdienst von Intendant Moritz Puschke und seinem Team, trotz dieser Restriktionen ein künstlerisch erfüllendes und in die Tiefe gehendes Programm geschaffen zu haben.“ Artikel »

Wir danken unseren Förderer:innen, Partner:innen und Sponsor:innen für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung. Förderer »

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