• Christian Barthen

    Christian Barthen

    Ein Programm voller Schattierungen und Nuancen, wie eine Betrachtung verschiedenster Facetten des Menschen – das ist das Mittagskonzert des Augsburger Organisten Christian Barthen.

MI · 29. JUNI

12:15 Uhr
· Frauenkirche


Christian Barthen

Mittagskonzert

Johann Sebastian Bach: Toccata und Fuge E-Dur, BWV 566
Gaston Litaize: Lied (Aus: Douze Pièces)
Axel Ruoff: „Wie eine Maske dahinter die Nacht gähnt“ – Toccata für Orgel
Julius Reubke: Der 94. Psalm. Große Sonate c-Moll für Orgel

Das Programm des Augsburger Organisten Christian Barthen ist wie die Betrachtung verschiedenster Nuancen von Licht und Schatten. Oder wie der Wandel verschiedenster Stimmungen und Emotionen. Da ist ein Werk von Axel Ruoff, 1990 beim Musikfest ION uraufgeführt, dass wuchtig und aufgewühlt dunkle Seiten des Menschen thematisiert. Oder es erklingt mit Julius Reubkes Großer Sonate eines der Schlüsselwerke der Romantik, in dem sich ein Mensch aus der Bekümmernis herausarbeitet – hin zu Trost und Hoffnung. Lichter und leichtfüßiger durchströmt ein Lied des französischen Komponisten Litaize den Kirchraum. Und dann ist da ein perlender, strahlender Bach aus seiner frühen Zeit: Hier erobert ein junger Künstler selbstbewusst den Raum – und glaubt an die lichtgebende Kraft der Kunst.

Einzelticket: 12 € · Dauerkarte Mittagskonzerte: 45 €
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Biografie

Christian Barthen

Christian Barthen, geboren 1984 in Saarbrücken, wurde bereits zur Schulzeit als Jungstudent an der Hochschule für Musik Saar ausgebildet. Nach seinem Abitur absolvierte er seine Studien in Orgel (Konzertreife und Solistenexamen), Klavier und Cembalo (Diplom) sowie Evangelischer Kirchenmusik (A-Examen) und Musikpädagogik (Diplom) in Saarbrücken, Paris und Stuttgart.

Zahlreiche Preise und Auszeichnungen bei renommierten Orgel- und Musikwettbewerben, unter anderem beim „Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb" in Wiesbaden, beim Internationalen Orgelwettbewerb von St. Maurice d´Agaune (CH) und beim weltweit herausragenden „Grand Prix de Chartres" (F), dienten als Grundstein für eine außergewöhnliche Konzertkarriere als Organist und einer daraus entwickelten Reputation als Interpret des Orgelrepertoires. Seine Engagements als Solist führten ihn zu großen Festivals und Konzertreihen, Kathedralen und Konzerthäusern in ganz Europa, Russland, Ostasien und Südamerika.

Das Repertoire von Christian Barthen umfasst alle Epochen und Stile. Einen Schwerpunkt bilden seit einiger Zeit die Orgelmusik des 19. und 20. Jahrhunderts und das Werk von Johann Sebastian Bach (Orgel- und Klavierwerke, Kunst der Fuge, Goldberg-Variationen, Himmelfahrts- und Weihnachtsoratorium, Johannes-Passion, Kantaten, Cembalokonzerte, Brandenburgische Konzerte und Orchestersuiten – 2010 spielte er die Sechs Triosonaten für Orgel aus dem Gedächtnis). Dazu kommen Transkriptionen und Bearbeitungen, wie etwa die Sonate h-Moll von Liszt oder die Variations sérieuses op. 54 von Mendelssohn, sowie Neue und zeitgenössische Musik (darunter Welterstaufführungen und -einspielungen).

Rundfunk- und Fernsehproduktionen entstanden bei diversen Sendern der ARD und bei Radio France; als Aufnahmekünstler der Verlage Naxos und ifo/Organ publizierte er bisher vier kommerzielle CDs, vornehmlich mit Werken von Max Reger (opp. 7, 29, 33, 40, 59, 60, 63, 135b und die Schule des Triospiels). Seit seiner Kindheit wirkt Christian Barthen als Kirchenmusiker, war unter anderem langjähriger Assistent von Prof. Theo Brandmüller an der Saarbrücker Ludwigskirche und von 2015 bis 2020 Kantor und Organist der Ev. Kirchengemeinde in Giengen an der Brenz. Zum März 2020 wurde er als Kirchenmusiker an die Ev. Hauptkirche St. Anna in Augsburg berufen. Schon zu Studienzeiten ist ihm das Weitergeben seines Wissens und seiner Fertigkeiten im Bereich der Orgel ein Anliegen geworden. In diesem Zusammenhang unterrichtete Christian Barthen unter anderem als Gastdozent bei internationalen Meisterkursen und Akademien für Musikhochschulen und Universitäten in Deutschland, Südkorea, Kolumbien und Finnland.


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