• Händel: Messiah

    Händel: Messiah

    Himmlischer Musikgenuss mit dem gefeierten britischen Vokalensemble VOCES8.

VOCES8 © Foto: Andy Staples

SA · 25. JUNI

19 Uhr
· St. Sebald


Händel: Messiah

Sopran: Mary Bevan
Countertenor: Alexander Chance
Tenor: Gwilym Bowen
Bass: Dingle Yandell
VOCES8
Academy of Ancient Music
Dirigent: Barnaby Smith

Hallelujah! Kaum ein Werk ist geeigneter, das sehnsüchtig Erwartete und die Erlösung musikalisch zu feiern als Händels Messiah. Vor 280 Jahren wie im Rausch verfasst, ist es heute ein zeitloses Meisterwerk. Lassen auch Sie sich berauschen von festlichen Chören und anmutigen Melodien, von intimen Momenten des Innehaltens und dann wieder kraftvollem Klang – das konnte so wohl nur Händel. Eine „Sternstunde der Menschheit“ nannte Stefan Zweig den Messiah. Wir versprechen himmlischen Musikgenuss, wenn das gefeierte britische Vokalensemble VOCES8 nach Nürnberg zurückkehrt.

Live-Übertragung durch den Bayerischen Rundfunk – BR Franken

Tickets: 15 € · 25 € · 40 € · 55 € · 70 €

Konzerteinführung mit Tassilo Erhard: 17:30 Uhr, Einlass mit Konzertkarte. Weitere Infos hier


Über Ensemble, Orchester und Dirigent

VOCES8
Das britische Vokalensemble VOCES8 gehört zu den führenden Gruppen weltweit. Die – in der Originalbesetzung – acht SängerInnen beherrschen das ernste Fach ebenso wie das unterhaltsame und bieten ein Repertoire von früher Polyphonie bis zu Jazz- und Poparrangements. Sie begeistern mit einer überzeugenden Kombination aus musikalischem Können, klanglichem Reiz und mitreißender Bühnenpräsenz.

Im A-Cappella-Repertoire zu Hause geht VOCES8 immer wieder Kooperationen mit Orchestern, SolistInnen und DirigentInnen ein. In seiner 15-jährigen Karriere war das Ensemble bei den wichtigsten Festivals und Konzerthäusern zu Gast, darunter die Wigmore Hall, die Elbphilharmonie Hamburg, die Cité de la Musique Paris, das Wiener Konzerthaus, die Tokyo Opera City, das NCPA Beijing, das Sydney Opera House, die Mariinsky Theatre Concert Hall, die Victoria Concert Hall Singapore, der Palacio de Bellas Artes Mexico City und viele andere.

Zu Beginn der Saison 2020/21 startete VOCES8 das Online-Festival „Live From London“, das Künstler und Publikum auf der ganzen Welt miteinander verbindet. Es folgte ein Weihnachtsfestival mit internationalen Musikern, Uraufführungen und einem Feature für junge Interpreten; ein Frühjahrs- und Sommerfestival 2021 setzte den Erfolg weiter fort.

Daneben widmet sich VOCES8 in großem Umfang der musikalischen Nachwuchsarbeit. Mit Schulbesuchen, Arbeitsphasen mit Chören oder großen Projekten z.B. an der Philharmonie Paris, im Konzerthaus Wien oder Bozar Brüssel erreicht das Ensemble jährlich rund 40.000 Menschen. Die von Mitbegründer Paul Smith entwickelte und vom Ensemble angewandte „VOCES8-Methode“ wurde als Lehrmaterial bei der Edition Peters in mittlerweile vier Sprachen veröffentlicht. Um vielversprechende junge Sängerinnen und Sänger zu unterstützen, vergibt die Gruppe jährlich acht Chorstipendien im Rahmen der VOCES8 Scholars Initiative und lädt zudem AmateursängerInnen aller Altersgruppen zur Milton Abbey Summer School ein, um mit ihnen zu arbeiten und aufzutreten.

VOCES8 hat mit Jim Clements einen eigenen „Arranger in Residence“; aktueller „Composer in Residence“, der alle zwei Jahre wechselt, ist die Britin Roxanna Panufnik. Das Ensemble hat zudem Auftragswerke von Jonathan Dove, Jocelyn Hagen, Melissa Dunphy, Alexander Levine, Alexia Sloane, Ola Gjeilo, Mårten Jansson, Philip Stopford, Owain Park u.a. uraufgeführt.

VOCES8 ist Decca Classics Künstler und unterhält mit VOCES8 Records auch sein eigenes Label. Bislang sind insgesamt 14 Aufnahmen von VOCES8 erschienen; zuletzt wurde im August 2021 "Infinity" veröffentlicht. Außerdem ist Popularität auf den digitalen Plattformen bemerkenswert: Ihre Musikvideos haben hunderttausende Aufrufe, ihre Alben wurden millionenfach gehört. Die allein die Musikstreamingplattform „Spotify“ weist fast eine halbe Million monatliche Hörerinnen und Hörer aus.


Academy of Ancient Music
Die „Academy of Ancient Music“ gilt weltweit als Spitzenensemble für barocke und klassische Musik. Mit historisch fundierter Technik, gespielt auf zeitspezifischen Instrumenten und dem steten Rückbezug zu Originalquellen begeistert das Orchester sein Publikum stets aufs Neue mit engagierten, lebendigen Konzerten.

Vor fast 50 Jahren gegründet mit dem Ziel, die ersten britischen Aufnahmen von Orchesterwerken auf Originalinstrumenten einzuspielen, hat AAM bis heute mehr als 300 Alben veröffentlicht und unzählige Auszeichnungen erhalten, darunter Classic BRITs, Gramophones und Edison Awards.

Seit einiger Zeit hat das Ensemble ein eigenes Label, AAM Records, und sie sind stolz darauf, mit über einer Million monatlichen Zuhörern auf Spotify das meistgehörte Orchester für historische Instrumente im Internet zu sein.

Über den Konzertsaal hinaus engagiert sich AAM für die Entwicklung des Publikums, der Musiker wie der Musikmanager von morgen: das Orchester hat eine innovative Bildungsinitiative namens AAMplify gestartet. In Zusammenarbeit mit Hochschulen in ganz Großbritannien engagieren sich die Musiker für die nächste Generation von historischen Instrumentalisten mit Meisterkursen und anderen Möglichkeiten, um die Lücke vom Konservatorium zum Beruf zu schließen und die Zukunft der historischen Aufführung zu sichern.

AAM ist Associate Ensemble am Barbican Centre, London und am Teatro San Cassiano, Venedig, Orchestra-in-Residence an der University of Cambridge, dem Milton Abbey International Summer Music Festival und The Apex, Bury St Edmunds. Darüber hinaus ist AAM Forschungspartner der University of Oxford.

Seit der Saison 2021/22 hat Laurence Cummings als Direktor die musikalischer des Orchesters übernommen.


Barnaby Smith
”All conducted with infectious energy by Barnaby Smith... this Messiah rocked along with breathtaking fervour, but left space for contemplation... This first Messiah of the season was a winner.” 5* The Observer
“Sublime performance… the conductor Barnaby Smith and his musicians got the Kyrie Eleison just right: portentous, magnificent, complex” 5* The Times

Barnaby Smith ist künstlerischer Leiter des international renommierten Vokalensembles VOCES8, der digitalen Festivals von LIVE From London und der britischen und US-amerikanischen Zweige der VOCES8 Foundation, einschließlich ihrer Digital Academy und des Milton Abbey Festivals.

Er ist ein gefragter Dirigent, Chorleiter, Pädagoge, Countertenor und Arrangeur. Mit einem vollen Kalender, der ihn um die ganze Welt führt, ist Barnaby Smith bei vielen der renommiertesten Festivals und in den gefragtesten Konzertsälen der Welt aufgetreten, darunter BBC Proms, Royal Albert Hall, Barbican Centre, Wigmore Hall, Bridgewater Hall, Sydney Opera House, Muziekgebouw Amsterdam, Cité de la Musique in Paris, Elbphilharmonie Hamburg, BOZAR in Brüssel, Tokyo Opera City, NCPA Beijing, Mariinsky Theatre Concert Hall, Victoria Concert Hall in Singapur, Palacio de Bellas Artes in Mexico City und im Wiener Konzerthaus.

Barnaby Smith dirigierte Orchester wie das Philharmonia Orchestra, die Academy of Ancient Music, die Australian National Academy of Music, das English Chamber Orchestra, das London Philharmonic Orchestra, das Tokyo Philharmonic Orchestra, das Monte Carlo Symphony und leitete die Musik für die Olympic Mascots Film Scores in Abbey Road Studios mit dem British Film Orchestra.

Zusammenarbeiten umfassen unter anderem Projekte mit Paul Simon, Rachel Podger, Roderick Williams, Christina Pluhar, Masaki Suzuki, Jacob Collier, Ola Gjeilo, Eric Whitacre, Jonathan Dove und Christopher Tin.

Als leidenschaftlicher Pädagoge hat er an Akademien und Universitäten auf der ganzen Welt gelehrt, unter anderem als Co-Kurator des Masterstudiengangs für Ensemblegesang an der University of Cambridge und auf CD hat Barnaby Smith Alben bei Plattenlabels wie Decca Classics, Universal, Sony, Warner, Naxos, Signum Classics und VOCES8 Records veröffentlicht.

Er schätzt sich glücklich, dass er mit fünf Alben bereits die Charts anführte, hat zahlreiche Auszeichnungen gewonnen, darunter Classic FM Album of the Year.

Sein erstes Soloalbum mit Werken von Händel (VOCES8 Records) und der Sopranistin des heutigen Abends, Mary Bevan, wurde im Oktober 2021 veröffentlicht und erhielt begeisterte Kritiken: “… his even steadiness of tone and well-nigh faultless sense of both legato and phrasing in the slower arias, which are the album’s chief glory. There’s a warm, easy sweetness in his upper registers, which makes ‘Ombra mai fù’ really appealing.” (Gramophone)

Weitere CD-Veröffentlichungen umfassen die Weltersteinspielung von Mårten Jansson und Charles Anthony Silvestris Requiem Novum, mit VOCES8 Infinity (Decca Classics) und After Silence (VOCES8 Records). Das zweite Soloalbum mit Werken von Bach ist für 2023 geplant.

Barnaby Smith studierte Alte Musik an der Schola Cantorum Basiliensis, wo er Schüler von Andreas Scholl und Ulrich Messthaler war. Er ist Absolvent des Britten-Pears Young Artists Program und begann seine Karriere als Sänger im Chor der Westminster Abbey.

Über die Solist:innen

Mary Bevan
Mary Bevan wird von der Zeitschrift „Opera“ für ihren „dramatic wit and vocal control“ in herausragenden Auftritten auf Opern- und Konzertbühnen gelobt, genießt großen Erfolg im barocken, klassischen und zeitgenössischen Repertoire und tritt regelmäßig mit führenden Orchestern und Ensembles auf der ganzen Welt auf. Sie ist Gewinnerin des Young Artist Award der Royal Philharmonic Society und des UK Critics’ Circle Award for Exceptional Young Talent in Music und wurde 2019 mit einem MBE in der Queen’s Birthday Honours List ausgezeichnet.

Zu Mary Bevans Konzerten gehören in dieser Saison Haydns Schöpfung mit der Academy of Ancient Music (Laurence Cummings), eine Messiah-Tournee mit dem Kammerorchester Basel (Paul McCreesh), Händels Theresiennemesse mit der „Händel and Haydn Society“ (Harry Christophers), Bachs Messe in h-Moll mit Philharmonia Baroque (Richard Egarr), eine Tournee von St. John Passion mit dem Orchestra of the Age of Englightenment unter der Leitung von Mark Padmore, Messiah mit dem CBSO und eine Tournee mit Händels Serse mit dem English Concert (Harry Bicket), die einen Auftritt in der Carnegie Hall beinhaltet.

Zu den Engagements für die nächste Saison gehören außerdem die erneute Einladung an das Royal Opera House, nach Covent Garden, als Morgana in einer Neuproduktion von Alcina, LIGHT: Bach Dances mit der Hofesh Shechter Company in die Philharmonie de Paris und eine Rückkehr an die Garsington Opera. Zu den jüngsten Höhepunkten zählen ihr Debüt an der Royal Danish Opera, Dalinda Ariodante am Bolschoi-Theater, Weills Straßenszene für die Opera de Monte Carlo, Dalinda mit The English Concert (Bicket) und die Weltpremiere von Sir James MacMillans Weihnachtsoratorium (LPO). Für ENO sang sie Zerlina Don Giovanni und Eurydike Offenbachs Orpheus; für das Royal Opera House sang sie Lila in David Bruces The Firework-Maker’s Daughter, die Titelrolle von Turnages Coraline im Barbican und die Titelrolle von Rossis Orpheus im Sam Wanamaker Playhouse, außerdem spielte sie Barbarina Le nozze di Figaro auf der Hauptbühne.


Alexander Chance
Alexander Chance war Choral Scholar und studierte Classics am New College, Oxford. Zu den jüngsten Soloauftritten gehören Werke von Schütz mit Jonathan Cohen und Arcangelo in der Wigmore Hall, ein Programm von Purcell und Charpentier mit David Bates und La Nuova Musica, eine Europatournee mit Purcells King Arthur und The Fairy Queen mit Vox Luminis, Händels Messias mit Le Concert Lorrain.

Außerdem hat er ein Programm mit Lautenlieder, die in ganz Europa aufgeführt wurden, unter anderem beim Musikfest Bremen, mit Toby Carr.

Mit Solowerke von Arvo Pärt war er zu Gast beim Nargenfestival in Tallinn, mit einer Aufführung von Liedern des italienischen Komponisten des 20. Jahrhunderts Giacinto Scelsi mit Peter Phillips und The Tallis Scholars war er bei den Salzburger Festspielen und ein Rezital für Solo-Countertenor mit Werken von J.C. Bach, Schütz und anderen brachte er beim Musikfest Bremen auf die Bühne.

Zu weiteren Einladungen gehören Bachs Johannes-Passion mit John Eliot Gardiner und den English Baroque Soloists, Blows Venus und Adonis in der Zaryadye Hall, Moskau und Alexanders Bühnendebüt als Oberon in der Grange Festival-Produktion von A Midsummer Night's Dream.

2022 gewann er als erster Countertenor den Internationalen Händel-Gesangswettbewerb in London und erhielt dort gleichzeitig auch den Publikumspreis.

Weitere Höhepunkte des Jahres 2022 sind eine Tournee mit Bachs h-Moll-Messe mit Masaaki Suzuki und dem Bach Collegium Japan; Britten’s Canticles mit Julius Drake und Ian Bostridge beim Ravenna Festival; ein Programm von Purcell und Händel mit Kristian Bezuidenhout und dem Freiburger Barockorchester; und Händels Messiah mit der Academy of Ancient Music. Im Frühjahr 2023 wird er als Tolomeo in Händels Giulio Cesare in der Produktion der English Touring Opera auftreten.


Gwilym Bowen
Der britische Tenor Gwilym Bowen, der für die Klarheit und Schönheit seines Gesangs und seine dynamische Bühnenpräsenz gefeiert wird, tritt international mit Orchestern und Ensembles auf.

Die Jahre 2020-21 waren für Gwilym Bowen wie für alle Künstler weltweit gekennzeichnet durch Absagen und Ausfälle, dennoch konnte er einige Engagements wahrnehmen.

Dazu gehören James MacMillans „All the Hills and Vales Along“ beim Edinburgh Festival; Dusseks „Messe Solemnelle“ mit der Academy of Ancient Music; das Programm „Gabriel – An Entertainment with Trumpet“ mit Musik von Purcell mit The English Concert, Alison Balsom und Harry Bicket im Barbican Centre in London , Messiah mit dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra und dem Queensland Symphony Orchestra unter der Leitung von Stephen Layton und Bachs Weihnachtsoratorium mit den Oslo Philharmonic unter François Leleux.

Mit einem Repertoire, das vom Barock bis zur Gegenwart reicht und mit einem besonderen Interesse an Bach, Monteverdi und Händel, gehören seine Auftritt als Valletto / L’incoronazione di Poppea für Angers-Nantes Opéra; Eurimaco/Giove in Il ritorno d’Ulisse in Patria beim The Grange Festival; Damon in Acis und Galatea und mehrere Rollen in Poppea und Ulisse mit der Academy of Ancient Music in London, Bukarest und Venedig; Sylph in Rameau Zaïs mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment in der Queen Elizabeth Hall und Father in Hasses Piramo e Tisbe mit The Mozartists.

Zu den Opernrollen gehörten auch Tom Rakewell The Rake’s Progress und Pelléas Pelléas et Mélisande; bevorstehende Engagements umfassen Debüts an der Opera de Lille, L'atelier lyrique de Tourcoing und Opéra de Montréal sowie eine Rückkehr zum Grange Festival als Snout A Midsummer Night's Dream Im Konzert sang Gwilym Evangelist in der Johannes-Passion mit John Butt und dem BBC National Orchestra of Wales, und die Matthäus-Passion für De Nederlandse Bachvereniging und Auckland Philharmonia, Bach-Kantaten mit Masaaki Suzuki im Lincoln Center; Monteverdi und Schütz mit dem Dunedin Consort; Weihnachtsoratorium in ganz Australien mit Richard Tognetti und dem Australian Chamber Orchestra sowie mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment; Das Lied von der Erde mit der City of London Sinfonia; Ernst Wilhelm Wolfs Passionsoratorium mit Die Kölner Akademie; Messiah mit dem Seattle Symphony Orchestra, dem West Australian Symphony Orchestra, dem Adelaide Symphony Orchestra, der Hanover Band und dem City of Birmingham Symphony Orchestra; und Bach-Messe in h-Moll mit dem OAE in St. John’s, Smith Square.

Zu seinen Aufnahmen gehören die Arien der Johannes-Passion mit De Nederlandse Bachvereniging und in einer weltweit ersten walisischen Übersetzung, Messe in h-Moll mit dem Chor des Trinity College, Cambridge und OAE für Hyperion, Petrus in Händels Brockes-Passion mit AAM und Concerto Copenhagen , und die Weltersteinspielung von Dusseks Messe solemnelle.

Gwilym wurde in Hereford geboren und war Chorstipendiatin am Trinity College in Cambridge, die er mit doppelter Auszeichnung in Musik abschloss, bevor er an der Royal Academy of Music studierte.


Dingle Yandell
Der britische Bassbariton Dingle Yandell studierte an der Guildhall School of Music and Drama und am National Opera Studio. Er war einer der ersten „Rising Stars“ des Orchestra of the Age of Enlightenment und Gründungsmitglied des preisgekrönten britischen Vokalensembles Voces8, mit dem er zehn Jahre lang international tourte.

In der Saison 2021/22 gibt er sein Haus- und Rollendebüt als Don Pizarro Fidelio für die Glyndebourne-Tournee, sein Rollendebüt als Colline La bohème an der Nevill Holt Opera und singt Snug in A Midsummer Night's Dream für die Scottish Opera sowie Commendatore Don Giovanni mit der Oxford Sinfonia . Außerdem singt er Händels Dixit Dominus mit dem Monteverdi Choir bei den BBC Proms und den Berliner Festspielen, Bachs Johannes-Passion mit der Academy of Ancient Music im Barbican sowie Haydns Nelson-Messe und Mozarts Requiem beim Wimbledon International Music Festival. Zu den jüngsten Opernengagements gehörten Commendatore Don Giovanni (Nevill Holt Opera); sein Rollendebüt als Fafner Das Rheingold (Grimeborn); Angelotti Tosca, Sarastro und Sprecher des Tempels Die Zauberflöte, Graf Ceprano und Cover Sparafucile Rigoletto und Immigration Officer Flight (Scottish Opera); The Doctor Pelléas et Mélisande, Cover von Don Geronio Il turco in Italia und Cover von La Roche Capriccio (Garsington Opera); Plutone in Monteverdis L'Orfeo (L'Arpeggiata); Seneca L'incoronazione di Poppea (Bach Collegium Japan); und The Cold Genius und Aeolus King Arthur (Gabrieli Consort).

Auf der Konzertbühne gleichermaßen gefragt, gehören zu seinen jüngsten Auftritten Händels Messias mit dem Royal Philharmonic Orchestra in der Royal Albert Hall; Matthäuspassion beim Valetta International Baroque Festival, Israel in Egypt mit William Christie bei den BBC Proms, Haydns Schöpfung unter Adam Fischer, der Harmoniemesse unter Andras Schiff und die Uraufführung von Sally Beamishs The Judas Passion (alle mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment); Bachs Johannespassion (Tchaikovsky Concert Hall, Moskau); Purcells Begin The Song (Arcangelo in der Wigmore Hall).

Dingle Yandell ist Träger des Sybil Tutton Opera Award, der von Help Musicians UK vergeben wird.

Literaturtipp

Stefan Zweig über die Entstehung des Messiah in seinem Buch Sternstunden der Menschheit



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