• Mendelssohn: Paulus
    Abschlusskonzert

    Mendelssohn: Paulus

    Eines der besten Barockorchester der Welt trifft auf die gefeierte Audi Jugendchorakademie.

Audi Jugendchorakademie © Foto: Büro Monaco

SO · 3. JULI

17 Uhr
· St. Lorenz


Mendelssohn: Paulus

Sopran: Christiane Karg
Alt: Carmen Artaza
Tenor: Werner Güra
Bass: Matthias Winckhler
Audi Jugendchorakademie
Akademie für Alte Musik Berlin
Dirigent: Martin Steidler

Mendelssohns Paulus ist ein Gigant. Das berühmte, groß besetzte Oratorium erzählt die Geschichte eines Wandels durch Erkenntnis – vom Saulus zum Paulus. Es geht um Hass, Verfolgung und Gewaltexzesse. Und dann um die Möglichkeit, sich zu verändern und gegen die alten Verfehlungen anzugehen. Was aber immer mitschwingt: der Mensch Paulus polarisiert, er ist widersprüchlich – er ist eine gegenwärtige Figur. Vor allem dann, wenn die Geschichte des Paulus mit Leidenschaft, Energie und höchstem Können musiziert wird. Eines der besten Barockorchester der Welt trifft auf die gefeierte Audi Jugendchorakademie. Wenn das mal keine Funken schlägt!

Aufzeichnung durch den Bayerischen Rundfunk – BR Franken
Sendetermin: 15. August, 15:05 Uhr

Tickets: 15 € · 25 € · 38 € · 50 € · 60 €

Konzerteinführung mit Claudio Ettl: 16 Uhr, Einlass mit Konzertkarte. Weitere Infos hier


Digitale Konzertmappe

Kulturtipp: Paulus – erst lesen, dann hören

Im Caritas-Pirckheimer-Haus Nürnberg läuft eine Veranstaltungsreihe, in der mit Claudio Ettl originale Paulus-Briefe gelesen und erörtert werden. Eine Empfehlung für diejenigen, die die historische Persönlichkeit hinter Mendelssohns Partitur entdecken wollen.

Über die Solist:innen

Christiane Karg
Die in Feuchtwangen (Bayern) geborene Sopranistin Christiane Karg studierte am Salzburger Mozarteum bei Heiner Hopfner sowie in der Liedklasse von Wolfgang Holzmair und wurde für ihren Masterabschluss im Fach Oper/Musiktheater mit der Lilli-Lehmann-Medaille ausgezeichnet. Noch während ihres Studiums gab sie ihr vielbeachtetes Debüt bei den Salzburger Festspielen und ist dort seither gern gesehener Gast.

Weltweit ist sie mit den großen Partien ihres Fachs zu erleben: in London am Royal Opera House Covent Garden als Pamina, an der Lyric Opera Chicago und an der Met in New York als Susanna, an der Mailänder Scala als Sophie und Euridice, an der Wiener Staatsoper als Mélisande (Pelléas et Mélisande), an der Hamburgischen Staatsoper als Pamina, Mélisande, Daphne und Contessa, an der Staatsoper unter den Linden als Micaëla und an der Bayerischen Staatsoper als Pamina, Blanche (Dialogue des Carmélites) und Fiordiligi.

Auch für Konzertpartien ist die Sopranistin international gefragt. Zu ihren musikalischen Partnern zählen Dirigenten wie Daniel Barenboim, Christian Thielemann, Riccardo Muti, Zubin Mehta, Yannick Nézet-Séguin, Daniel Harding, Christoph Eschenbach, Andrés Orozco-Estrada, Nikolaus Harnoncourt, Mariss Jansons, Semyon Bychkov, Herbert Blomstedt und Iván Fischer. Dabei arbeitet sie mit bedeutenden Klangkörpern in der ganzen Welt zusammen.

Liederabende liegen der Künstlerin besonders am Herzen. Sie ist regelmäßig im Musikverein und im Konzerthaus in Wien, in der Wigmore Hall London, im Pierre- Boulez Saal in Berlin, bei der Schubertiade in Schwarzenberg und Hohenems, bei den Salzburger Festspielen und in der Mozartwoche zu Gast. Ihre Leidenschaft zum Liedgesang und zum Konzert pflegt die Sopranistin in besonderer Weise. In der aktuellen Saison gastiert Christiane Karg mit Liederabenden u.a. in Berlin, Santiago und London, ferner singt sie die ihr sehr vertraute Beethovens 9. mit dem Gewandhausorchester in Leipzig, in München unter Ivan Fischer Beethovens Ah! Perfido!, mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester unter Petr Popelka singt sie Mahlers Rückert-Lieder in Hamburg, Lübeck und Wismar und in Dresden führt sie unter Janowski Haydns Schöpfung auf. Auf Tournee geht sie mit Wagners Das Rheingold unter Nezet-Seguin durch Europa.

Zusätzlich zu ihren zahlreichen Engagements konzipiert und verantwortet Christiane Karg als künstlerische Leiterin des Festivals KunstKlang eine eigene Konzertreihe in ihrer Heimatstadt Feuchtwangen und setzt sich mit großem Engagement mit ihrem Projekt „be part of it! – Musik für Alle“ für Musikvermittlung bei Kindern und Jugendlichen ein. Für ihre Verdienste wurden der Künstlerin der Kulturpreis Bayern in der Kategorie Kunst sowie kürzlich der Brahms-Preis der Brahms-Gesellschaft Schleswig-Holstein e.V. verliehen.

Im Herbst 2020 veröffentlichte Christiane Karg beim Label Harmonia mundi ihre von der Presse hoch gepriesene CD „Erinnerung“ mit Liedern von Gustav Mahler. Ihre Einspielung von Le nozze di Figaro unter Y. Nézet-Séguin, ihre CD Scene! mit dem Barockorchester Arcangelo unter Jonathan Cohen und ihre Lied-CD Verwandlung – Lieder eines Jahres (Klavier: Burkhard Kehring) wurden mehrfach ausgezeichnet.Die in Feuchtwangen (Bayern) geborene Sopranistin Christiane Karg studierte am Salzburger Mozarteum bei Heiner Hopfner sowie in der Liedklasse von Wolfgang Holzmair und wurde für ihren Masterabschluss im Fach Oper/Musiktheater mit der Lilli-Lehmann-Medaille ausgezeichnet. Noch während ihres Studiums gab sie ihr vielbeachtetes Debüt bei den Salzburger Festspielen und ist dort seither gern gesehener Gast.

Weltweit ist sie mit den großen Partien ihres Fachs zu erleben: in London am Royal Opera House Covent Garden als Pamina, an der Lyric Opera Chicago und an der Met in New York als Susanna, an der Mailänder Scala als Sophie und Euridice, an der Wiener Staatsoper als Mélisande (Pelléas et Mélisande), an der Hamburgischen Staatsoper als Pamina, Mélisande, Daphne und Contessa, an der Staatsoper unter den Linden als Micaëla und an der Bayerischen Staatsoper als Pamina, Blanche (Dialogue des Carmélites) und Fiordiligi.

Auch für Konzertpartien ist die Sopranistin international gefragt. Zu ihren musikalischen Partnern zählen Dirigenten wie Daniel Barenboim, Christian Thielemann, Riccardo Muti, Zubin Mehta, Yannick Nézet-Séguin, Daniel Harding, Christoph Eschenbach, Andrés Orozco-Estrada, Nikolaus Harnoncourt, Mariss Jansons, Semyon Bychkov, Herbert Blomstedt und Iván Fischer. Dabei arbeitet sie mit bedeutenden Klangkörpern in der ganzen Welt zusammen.

Liederabende liegen der Künstlerin besonders am Herzen. Sie ist regelmäßig im Musikverein und im Konzerthaus in Wien, in der Wigmore Hall London, im Pierre- Boulez Saal in Berlin, bei der Schubertiade in Schwarzenberg und Hohenems, bei den Salzburger Festspielen und in der Mozartwoche zu Gast. Ihre Leidenschaft zum Liedgesang und zum Konzert pflegt die Sopranistin in besonderer Weise. In der aktuellen Saison gastiert Christiane Karg mit Liederabenden u.a. in Berlin, Santiago und London, ferner singt sie die ihr sehr vertraute Beethovens 9. mit dem Gewandhausorchester in Leipzig, in München unter Ivan Fischer Beethovens Ah! Perfido!, mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester unter Petr Popelka singt sie Mahlers Rückert-Lieder in Hamburg, Lübeck und Wismar und in Dresden führt sie unter Janowski Haydns Schöpfung auf. Auf Tournee geht sie mit Wagners Das Rheingold unter Nezet-Seguin durch Europa.

Zusätzlich zu ihren zahlreichen Engagements konzipiert und verantwortet Christiane Karg als künstlerische Leiterin des Festivals KunstKlang eine eigene Konzertreihe in ihrer Heimatstadt Feuchtwangen und setzt sich mit großem Engagement mit ihrem Projekt „be part of it! – Musik für Alle“ für Musikvermittlung bei Kindern und Jugendlichen ein. Für ihre Verdienste wurden der Künstlerin der Kulturpreis Bayern in der Kategorie Kunst sowie kürzlich der Brahms-Preis der Brahms-Gesellschaft Schleswig-Holstein e.V. verliehen.

Im Herbst 2020 veröffentlichte Christiane Karg beim Label Harmonia mundi ihre von der Presse hoch gepriesene CD „Erinnerung“ mit Liedern von Gustav Mahler. Ihre Einspielung von Le nozze di Figaro unter Y. Nézet-Séguin, ihre CD Scene! mit dem Barockorchester Arcangelo unter Jonathan Cohen und ihre Lied-CD Verwandlung – Lieder eines Jahres (Klavier: Burkhard Kehring) wurden mehrfach ausgezeichnet.


Carmen Artaza
Im Januar 2021 wurde die Mezzosopranistin Carmen Artaza mit dem 1. Preis beim 58. Con-curso Internacional de Canto Tenor Francesc Viñas und gewann bei diesem Wettbewerb auch den Mozart Preis, den Publikumspreis, sowie drei weitere Sonderpreise. Artaza kehrte im Januar 2022 nach Barcelona zurück, wo sie im Rahmen des Tenor Viñas Wettbewerbs einen Liederabend im Gran Teatre del Liceu sang.

Carmen Artaza debütierte im Frühjahr 2021 als Dorabella in einer Neuproduktion von Così fan tutte an der Staatsoper Hannover. In der Spielzeit 2021/22 übernimmt die Mezzosopra-nistin erneut die Dorabella in Hannover. Außerdem machte sie ihr Debüt am Teatro de la Zarzuela in Madrid, wo sie die Rolle der Martina in der Neuproduktion von I. Albeniz‘ The Magic Opal verkörperte.

Seit der Saison 2021/22 ist Carmen Artaza Mitglied des Opernstudios der Deutschen Oper am Rhein und ist hier u.a. als Lola (Mascagnis Cavalleria rusticana), Kater (Montsalvatges Der gestiefelte Kater), Grimgerde (Wagners Die Walküre), Sandmännchen (Humperdincks Hänsel und Gretel) und Flora Bervoix (Verdis La traviata) zu hören. Im Mai 2022 wird sie an der ABAO Oper Bilbao als Suzuki in G.Puccinis Madama Butterfly gastieren.

In der Spielzeit 2020/21 debütierte Carmen Artaza am Teatro Real in Madrid, wo sie eine Opern Gala im Rahmen des Viñas-Wettbewerberfolgs sang. Die Mezzosopranistin nahm im Sommer 2021 an dem Festival Internacional Quincena Musical San Sebastian mit einem Liederabend teil, wo sie im kommenden Sommer erneut mitwirken wird.

Auf dem Konzertpodium konnte die junge Sängerin bereits mit Orchestern wie dem Orques-ta Sinfónica de las Islas Baleares, dem Orquesta Sinfónica de Madrid, den Münchner Sym-phonikern, dem Mozarteum Orchester Salzburg, dem London Symphony Orchestra, der Bayerische Kammerphilharmonie, den Bamberger Symphoniker und dem Konzerthausor-chester Berlin zusammenarbeiten.

Im Sommer 2019 debütierte Carmen Artaza bei den Salzburger Festspielen als Bradamante in der Uraufführung von Der Gesang der Zauberinsel, als Teilnehmerin des Young Singers Project der Salzburger Festspiele (YSP). Carmen Artaza wurde im Sommer 2021 vom YSP eingeladen, eine Operngala der »Jungen Talente der Salzburger Festpiele« auf Mallorca mit dem Orquesta Sinfónica de las Islas Baleares zu singen.

In der Londoner Barbican Concert Hall debütierte die Spanierin als Paquette in einer halb-szenischen Aufführung von Leonard Bernsteins Candide, mit dem London Symphony Or-chestra unter der Leitung von Marin Alsop.

In der Berliner Philharmonie ist Carmen Artaza häufig zu Gast. So sang sie 2019 die Altpar-tie in Felix Mendelssohn-Bartholdys Elias mit den Bamberger Symphonikern und dem Phil-harmonischen Chor Berlin unter der Leitung von Jörg-Peter Weigle und war dort auch mit dem Philharmonischen Chor u.a. in Bachs Magnificat oder Händels Israel in Egypt zu erleben.

In einem BBC Total Immersion Konzert sang sie Enrique Granados La maja dolorosa I, II, III, welche ebenfalls für BBC3 aufgezeichnet wurden.

In 2020 gewann die Spanierin beim Felix Mendelssohn-Bartholdy-Hochschulwettbewerb in Berlin, den 1. Preis, den Publikumspreis und den Preis für junge Sänger beim Internationalen Gesangswettbewerb Luis Mariano in Irun, Spanien im Jahr 2018, sowie einen Förderpreis beim Junioren Wettbewerb beim 45. Bundeswettbewerb Gesang Berlin in 2016.

Carmen Artaza studiert bei Prof. Michelle Breedt. Davor studierte Carmen Artaza an der Münchner Musikhochschule bei Christiane Iven und an der Guildhall School of music and drama in London. Meisterkurse besuchte sie bei Brigitte Fassbaender, Christa Ludwig im Rahmen des Richard Strauss Festivals Garmisch Patenkirchen, sowie bei Teresa Berganza, Anne Sofie von Otter und Helmut Deutsch.

Die spanische Mezzosopranistin Carmen Artaza wurde in San Sebastián geboren und begann ihre musikalische Ausbildung an der Geige am Conservatorio Francisco Escudero und im Chor Araoz Gazte


Werner Güra
Der in München geborene Tenor Werner Güra absolvierte sein Studium am Mozarteum in Salzburg. Seine vokale Ausbildung setzte er fort bei Prof. Kurt Widmer in Basel, Prof. Margreet Honig in Amsterdam und Prof. Wessela Zlateva in Wien.

Nach Operngastspielen in Frankfurt und Basel wurde er 1995 Ensemblemitglied der Semperoper in Dresden, wo er mit den großen Rollen seines Stimmfachs vor allem in Opern von Mozart und Rossini zu hören war. Unter der Leitung von Daniel Barenboim sang er an der Staatsoper Berlin, als Gast wirkte er an Neuproduktionen von „Die Zauberflöte“ an der Opéra National de Paris und La Monnaie Brüssel mit. Am Teatro Carlo Felice, Genua, sang er Ferrando („Così fan tutte“), bei den Innsbrucker Festwochen für Alte Musik 2006 und den Festspielen Baden-Baden interpretierte er unter Leitung von René Jacobs die Partie des Don Ottavio. Nach einer langen Pause agierte Werner Güra in Mai/Juni 2014 wieder einmal auf der Opernbühne und feierte einen sehr schönen Erfolg in der Züricher Neuproduktion (Willy Decker) von „Il Ritorno d’Ulisse in patria“.

Als Konzert- und Oratoriumsänger steht er auf den wichtigen Konzertpodien Europas und arbeitet(e) mit Orchestern wie u.a. Berliner Philharmoniker, Sächsische Staatskapelle Dresden, Gewandhausorchester Leipzig, Wiener Symphoniker, London Philharmonic Orchestra, Koninklijk Concertgebouworkest, den deutschen (BR, SWR, HR, NDR) und holländischen Rundfunkorchestern sowie BBC Symphony Orchestra und Orchestre National de France, unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Riccardo Chailly, Michel Corboz, Sir Colin Davis, Adam Fischer, Bernard Haitink, Leopold Hager, Daniel Harding, Thomas Hengelbrock, René Jacobs, Marek Janowski, Ton Koopman, Fabio Luisi, Kurt Masur, Ingo Metzmacher, John Nelson, Yannick Nézet-Séguin, Sir Roger Norrington, Trevor Pinnock, George Prêtre, Peter Schreier, Thomas Zehetmair. Werner Güra hatte auch das große Glück, regelmäßig mit Nikolaus Harnoncourt zu arbeiten. (Japan Tournee mit Messias und Mozart Requiem, Weihnachtsoratorium im Musikverein Wien, Jahreszeiten und Schöpfung bei der Styriarte Graz, Schubert Es-Dur Messe, Schumann Szenen aus Goethes Faust und Missa solemnis mit dem Concertgebouworkest, Beethoven C-Dur Messe in Berlin).

Höhepunkte der Saison 2017/18 waren Liederabende in Versailles, Ittingen und Paris sowie Konzerte mit Werken von Bach und Schumann in Helsinki, Mendelssohn´s LOBGESANG in Hamburg, Haydns JAHRESZEITEN mit dem Philadelphia Orchestra unter Yannick Nézet-Séguin, Hadydns SCHÖPFUNG sowie Händels MESSIAS mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra unter Manfred Honeck, eine Tournee mit Haydns SCHÖPFUNG, Bachs H-MOLL MESSE mit dem Concentus Musicus im Wiener Musikverein sowie Bachs MATTHÄUS-PASSION in Rotterdam sowie das REQUIEM von Berlioz in Hannover, Beethovens IX SYMPHONIE und Bach-Kantaten in Hamburg und Haydns SCHÖPFUNG in Winterthur.

Die Saison 2018/19 bringt Schuberts ES-DUR MESSE im Wiener Musikverein mit Riccardo Muti, Brittens WAR REQUIEM mit den Wiener Symphonikern und Philippe Jordan, Bachs MAGNIFICAT in Wien und Linz mit dem Concentus Musicus Wien und Stefan Gottfried, Bachs WEIHNACHTSORATORIUM mit den Wiener Symphonikern und Philippe Jordan in Wien, DIE SCHÖPFUNG von J. Haydn in Eisenstadt, Mendelsohns ELIAS mit Philippe Herreweghe in Brüssel, Poitiers und Essen, Beethovens 9. SYMPHONIE in München, Mendelssohns DIE ERSTE WALPURGISNACHT in Brüssel, Bachs JOHANNES-PASSION mit Akamus in Brescia, München und Berlin, gefolgt von Schuberts ES-DUR MESSE mit dem Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst sowie Beethovens 9. SYMPHONIE mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra unter Manfred Honeck.

Liederabende führen Werner Güra mit Hugo Wolfs ITALIENISCHEM LIEDERBUCH mit Anke Vondung und Christoph Berner nach Berlin und Brüssel. In der Londoner Wigmore Hall gastiert Werner Güra gemeinsam mit Marlis Petersen, mit einem Solo-Abend sowie mit Brahms´ LIEBESLIEDER-WALZERN, die auch in Genf zu erleben sind.

Für Harmonia Mundi France wirkte er an den CD-Aufnahmen mit von Orpheus (Telemann), Die Jahreszeiten und Così fan tutte, Weihnachtsoratorium und Matthäus Passion (J.S. Bach), alle unter Leitung von René Jacobs. Mit dem RIAS Kammerchor unter Leitung von Marcus Creed erschienen Schubert Lieder und Der Rose Pilgerfahrt von Schumann, ebenfalls Harmonia Mundi. Teldec veröffentlichte Beethovens Fidelio unter Daniel Barenboim mit Werner Güra als Jacquino. Für Sony/BMG nahm er Haydns Orlando Paladino und Die Jahreszeiten sowie Bachs Weihnachtsoratorium jeweils unter Nikolaus Harnoncourt auf.

Werner Güra ist vor allem auch ein international anerkannter Lied-Interpret mit regelmäßigen Auftritten in der Londoner Wigmore Hall, im Amsterdamer Concertgebouw, Philharmonie Köln, Gulbenkian Lissabon, Lucerne Festival, Lincoln Center New York, bei den Schubertiaden in Schwarzenberg und Barcelona. Im September 2000 erschien bei Harmonia Mundi seine erste Solo-CD mit Schuberts Die schöne Müllerin (Begleiter Jan Schultsz), in den Jahren darnach folgten Schumann: Dichterliebe, Liederkreis op. 39 und Hugo Wolf: Mörike Lieder. Mit Pianist Christoph Berner erschienen die Alben „Schöne Wiege meiner Leiden“ mit Liedern von Clara und Robert Schumann und Johannes Brahms, Schuberts „Schwanengesang“, Mozart Lieder, Schuberts „Winterreise“ und ausgewählte Schubert-Lieder mit dem Album-Titel „Willkommen und Abschied“. Mit Sängerkollegen nahm er Brahms Liebesliederwalzer und Schumanns Spanische Liebeslieder und eine Auswahl von Schubert-Liedern auf. All diese CDs fanden sowohl beim Publikum als bei der Fachpresse großen Anklang und wurden mit dem Diapason d’or und Editor’s Choice in Gramophone ausgezeichnet. Im April 2011 wurde ihm für die Winterreise-Aufnahme der BBC Music Magazine Award „Vocal“ verliehen, im Oktober 2012 erhielt er für die Aufnahme Willkommen und Abschied den ECHO-Klassik-Preis für die beste Liedeinspielung des Jahres 2012. Letzte Neuerscheinungen waren „Scottish Airs“, Haydn-Lieder mit Triobegleitung und Ludwig van Beethoven „Lieder & Bagatellen“.

Seit 2009 unterrichtet Werner Güra Gesang an der Musikhochschule Zürich.


Matthias Winckhler
Matthias Winckhler, geboren und aufgewachsen in München, studierte an der Universität Mozarteum Salzburg bei Andreas Macco, sowie in der Lied- und Oratorienklasse von Wolfgang Holzmair. Weitere musikalische Impulse erhielt er in Meisterkursen von Matthias Goerne, Markus Hinterhäuser, Graham Johnson, Christa Ludwig, Malcolm Martineau, Bejun Mehta, Michele Pertusi, Rudolf Piernay, Peter Schreier, Bo Skovhus und Breda Zakotnik. Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, u.a. beim Mozart-Wettbewerb 2014 in Salzburg und beim Bach-Wettbewerb 2012 in Leipzig.

Die Saison 2021/2022 beginnt für Matthias Winckhler mit einem Konzert beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter der Leitung von Robin Ticciati. Weitere Highlights dieser Saison sind u.a. mehrere Projekte mit der Gaechinger Cantorey unter der Leitung von Hans-Christoph Rademann, eine Tournee mit Bachs Johannes-Passion mit Collegium 1704 unter der Leitung von Václav Luks, sowie Webers Freischütz mit dem Freiburger Barockorchester und René Jacobs im Mai 2022.

Von 2015 bis 2018 war er Ensemblemitglied der Niedersächsischen Staatsoper Hannover und war dort u.a. als Graf Almaviva (Mozart - Le nozze di Figaro), Papageno (Mozart - Zauberflöte), Albert (Massenet - Werther), Belcore (Donzetti - L'eslisir d'amore) und Tom (Henze - Die englische Katze) zu erleben. Im Jahr 2018 sang Matthias Winckhler den Don Fernando in Beethovens „Fidelio“ mit dem Kammerorchester Basel unter der Leitung von Giovanni Antonini mit Vorstellungen u.a. im Theater an der Wien und im Théâtre du Champs-Elysées. Außerdem sang er im November 2018 den Frank in Korngolds „Die tote Stadt“ am Théâtre du Capitol in Toulouse.

Konzerteinladungen führten Matthias Winckhler zu vielen namhaften Festivals, wie den Salzburger Festspielen, dem Kissinger Sommer, dem Bachfest Leipzig, dem Rheingau Musik Festival, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Thüringer Bachwochen und der Mozartwoche Salzburg.

Er arbeitete u.a. mit der Akademie für alte Musik Berlin unter der Leitung von Peter Dijkstra, der Capella Rejal de Catalunya (Jordi Savall), dem Chor des Bayerischen Rundfunks (Howard Arman), dem Bach- Chor und Orchester München (Hansjörg Albrecht), dem Bach Collegium Japan (Masaaki Suzuki), der Camerata Salzburg (Hans Graf), der Nederlandse Bachvereniging (Jos van Veldhoven), dem NDR-Elbphilharmonie-Orchester, der NDR-Radiophilharmonie (Andrew Manze), dem MDR-Sinfonieorchester (Risto Joost), dem Mozarteum Orchester Salzburg (Matthew Halls) und den Wiener Philharmonikern (Pablo Heras-Casado).

Als Liedsänger musiziert Matthias Winckhler mit Marcelo Amaral, Bernadette Bartos, Verena Metzger, Akemi Murakami und Jan-Philip Schulze.

Über Chor, Dirigent und Orchester

Audi Jugendchorakademie
Die Audi Jugendchorakademie ist ein Auswahlensemble 70 begeisterter junger Sängerinnen und Sänger, das unter der künstlerischen Leitung von Prof. Martin Steidler steht. Im Rahmen der gemeinsamen Probenarbeit sowie intensiven Einzelunterrichts lernen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen gemeinsam zu musizieren und erhalten eine individuelle stimmliche Weiterbildung. In mehrtägigen Probenphasen werden die 16- bis 27-Jährigen unter professioneller Anleitung auf die jeweiligen Konzerte vorbereitet. Einmal jährlich finden an unterschiedlichen Orten in Deutschland Vorsingen statt, bei denen sich Interessierte für die Teilnahme am Chor qualifizieren können. Aktuell kommen die Mitglieder des Chores aus dem ganzen Bundesgebiet und aus Österreich.

Das Ensemble wurde im Jahr 2007 durch die AUDI AG ins Leben gerufen. Seit Anfang 2017 ist der gemeinnützige Verein Jugendchorakademie e.V. Träger der Audi Jugendchorakademie.

Das Vokalensemble kooperiert mit Spitzenkünstlern und -orchestern wie Kent Nagano, dem London Symphony Orchestra oder der Akademie für Alte Musik Berlin. Außerdem ist der Chor regelmäßig bei renommierten Musikfestivals und in großen Konzerthäusern weltweit zu Gast. So trat die Audi Jugendchorakademie im Januar 2017 in der neu eröffneten Elbphilharmonie Hamburg auf. Internationale Konzertreisen haben die jungen Musikerinnen und Musiker bereits nach Taiwan, Singapur und in den Vatikan geführt.


Martin Steidler
Martin Steidler ist Professor für Chorleitung an der Hochschule für Musik und Theater München und leitet in dieser Funktion den renommierten Madrigalchor der Hochschule, der 2014 beim Deutschen Chorwettbewerb in Weimar mit einem ersten Preis ausgezeichnet wurde und 2015 beim Wettbewerb „Let the Peoples sing“ der European Broadcasting Union (EBU) den ersten Preis in der Kategorie „Erwachsenenchor“ gewann.

1993 gründete er das Heinrich-Schütz-Ensemble Vornbach, das inzwischen zu einem Aushängeschild für Chormusik in Bayern und mehrfacher 1. Preisträger bei internationalen Wettbewerben wurde. Beim Deutschen Chorwettbewerb in Weimar 2014 erreichte das Ensemble einen dritten Preis.

Seit 2008 ist Martin Steidler künstlerischer Leiter der Audi Jugendchorakademie. In dieser Funktion arbeitete er u.a. eng mit Kent Nagano, dem Bayerischen Staatsorchester, der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Bayerischen Rundfunkorchester und dem Georgischen Kammerorchester Ingolstadt zusammen.

Gastdirigate sowie seine Dozenten- und Jurorentätigkeit führten Martin Steidler bereits in viele europäische Länder sowie in die USA, nach Asien und Südamerika. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Hauptpreis der Stiftung Bücher-Dieckmeyer – insbesondere für seine musikalische Arbeit mit dem Heinrich-Schütz-Ensemble Vornbach – sowie mit dem Preis der Stiftung Europäisches Konzerthaus Passau.


Akademie für Alte Musik Berlin
Die Akademie für Alte Musik Berlin (kurz Akamus) feiert 2022 ihr 40-jähriges Bestehen. 1982 in Berlin gegründet, gehört das Ensemble heute zur Weltspitze der historisch informiert spielenden Kammerorchester.

Seit vier Jahrzehnten beweist das Orchester immer wieder seine Wandlungsfähigkeit mit aufregenden Konzertprojekten und musikalischen Entdeckungsreisen. So leistete Akamus Wesentliches für die Wiederentdeckung der Musik Carl Philipp Emanuel Bachs und Georg Philipp Telemanns. Konsequent und wohl überlegt hat das Ensemble sein Kernrepertoire in Barock und Klassik nach und nach bis ins 19. Jahrhundert ausgeweitet, so jüngst mit seinen vielbeachteten Zyklus „Beethovens Sinfonien und ihre Vorbilder“.

Ob in New York oder Tokyo, London oder Buenos Aires: Akamus ist ständiger und vielgefragter Gast auf den wichtigsten europäischen und internationalen Konzertpodien. Gastspiele führen das Orchester im Jubiläumsjahr unter anderem in das Concertgebouw Amsterdam, den Wiener Musikverein und das Festspielhaus Baden-Baden. Als Artist in Residence ist Akamus 2022 zudem gleich mehrfach in der Londoner Wigmore Hall sowie beim Deutschen Mozartfest Augsburg zu erleben.

Im Kulturleben seiner Heimatstadt Berlin ist Akamus ein zentraler Pfeiler. Seit über 35 Jahren gestaltet das Orchester eine Abonnement-Reihe im Konzerthaus Berlin. Das musikalische Herz von Akamus schlägt aber auch für das Musiktheater: An der Berliner Staatsoper widmet sich das Ensemble seit 1994 regelmäßig der Barockoper. Mit einer eigenen Konzertreihe ist Akamus seit 2012 zudem regelmäßig im Münchner Prinzregententheater zu Gast.

Akamus musiziert unter der wechselnden Leitung seiner beiden Konzertmeister Bernhard Forck und Georg Kallweit sowie ausgewählter Dirigenten. Mit René Jacobs verbindet das Ensemble eine besonders enge und langjährige künstlerische Partnerschaft. Darüber hinaus leiteten in jüngster Zeit Emmanuelle Haim, Bernard Labadie, Paul Agnew, Diego Fasolis, Fabio Biondi, Rinaldo Alessandrini und Christophe Rousset das Orchester.

Regelmäßig arbeitet Akamus zudem mit international renommierten Solisten wie Isabelle Faust, Antoine Tamestit, Kit Armstrong, Alexander Melnikov, Anna Prohaska, Michael Volle oder Bejun Mehta zusammen. Gemeinsam mit der Tanzcompagnie Sasha Waltz & Guests entstand die Erfolgsproduktion von Henry Purcells Dido & Aeneas, die weltweit eine Vielzahl an Aufführungen von Berlin bis Sydney erlebte.

Hervorzuheben ist die außergewöhnlich erfolgreiche Kooperation mit dem RIAS Kammerchor Berlin, die 2022 ebenfalls ein Jubiläum feiert: Vor 30 Jahren begann die für beide Ensembles gleichermaßen prägende Zusammenarbeit. Eine weitere enge Partnerschaft pflegt Akamus mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks.

Die mittlerweile rund hundert Aufnahmen des Ensembles wurden mit allen bedeutenden Schallplattenpreisen ausgezeichnet, darunter Grammy Award, Diapason d'Or, Gramophone Award, Edison Award, MIDEM Classical Award, Choc de l'année sowie der Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik. 2006 erhielt das Orchester den Telemann-Preis der Stadt Magdeburg, 2014 die Bach-Medaille der Stadt Leipzig.

Im Jubiläumsjahr erscheinen auf CD unter anderem Orchesterwerke von Telemann mit dem Bratscher Antoine Tamestit als Solisten, eine Einspielung von Beethovens 4. und 8. Sinfonie sowie Bachs Messe in h-Moll mit dem RIAS Kammerchor Berlin unter der Leitung von René Jacobs. Eine besondere Box mit 10 CDs vereint zudem die besten Aufnahmen des Ensembles, die der Bach-Familie gewidmet sind.

Literaturtipp
Emmanuel Carrére: Das Reich Gottes.

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