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László Fassang · Musikfest ION 2024 in Nürnberg

László Fassang

Orgel-Mittagskonzert

Der ungarische Organist ist ein echter Weltenbummler: Paris, San Sebastián und Sapporo sind Stationen seines Musiklebens. Und diese Reise begann früh – mit 13 startete er in Budapest sein Orgelstudium. Jetzt ist er wieder in Nürnberg zu erleben.
Sein Programm beginnt mit dem Fixstern der Orgelgeschichte: Johann Sebastian Bach. Es führt weiter zu Wolfgang Amadeus Mozart, in eigener Transkription als bewusst gesetzter Perspektivwechsel. Im Zentrum steht die französische Linie mit César Franck, Louis Vierne und Olivier Messiaen – Werke, die an der Klais-Orgel der Frauenkirche ihre ganze Klangpracht entfalten.
Am Ende öffnet sich das Mittagskonzert: In einer Improvisation wird der Moment selbst zur Musik.

Dauer: 45 Minuten
Tickets: 15€
Für Orgelfans! Mit der Dauerkarte bekommen Sie die sechs Mittagskonzerte zum besonders günstigen Vorzugspreis von 65€.


Digitale Konzertmappe

Über den Künstler

László Fassang ist Organist in Residence am Müpa Budapest (Palast der Künste) und Professor für Improvisation am Pariser Conservatoire (CNSMDP). Er ist Preisträger zahlreicher renommierter Wettbewerbe und zählt zu den vielseitigsten Orgelvirtuosen seiner Generation. Im Fokus seines Wirkens steht die Vermittlung der klassischen Orgelliteratur. Weltweit spielt er Konzerte, unterrichtet und hält Vorträge. Der Erhalt von historischen Orgeln liegt ihm besonders am Herzen. Fassang hat ein besonderes Talent für die Kunst der Improvisation an verschiedenen Tasteninstrumenten vom Klavier bis zur Hammond-Orgel. Klassische kammermusikalische Formationen sind ihm ebenso vertraut die Musik verschiedener Stilrichtungen von Weltmusik bis Jazz.

Er studierte an der Franz-Liszt Musikakademie in Budapest und am Conservatoire von Paris und schloss seine Studien mit Auszeichnung ab. Im Jahre 2000 verbrachte er ein Jahr als Artist in Residence in Sapporo/Japan. Seine bedeutendsten Preise bei Wettbewerben waren im Jahr 2002 in Calgary die Goldmedaille für Improvisation und 2004 in Chartres der Grand Prix d’Interprétation sowie der Publikumspreis.

Von 2004 bis 2008 unterrichtete er Improvisation in Spanien an der Musikhochschule von San Sebastian, 2008 wurde er zum Orgelprofessor an der Franz Liszt Musikakademie in Budapest berufen. Seit Herbst 2014 unterrichtet er Improvisation am Pariser Conservatoire. Er ist regelmäßiger Juror bei internationalen Orgelwettbewerben, spielt Konzerte in Europa, Nordamerika und Asien. Aufnahmen von ihm erschienen in Ungarn, Japan, Frankreich und Deutschland. Sein Wirken wurde in Ungarn 2006 mit dem Liszt-Preis und Prima Preis und 2013 mit dem Grammophon-Preis ausgezeichnet.



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