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RIAS Kammerchor Berlin · Bach: h-Moll-Messe · Musikfest ION 2024 in Nürnberg
RIAS Kammerchor · Musikfest ION

RIAS Kammerchor Berlin · Bach: h-Moll-Messe

Elisabeth Breuer, Sopran I 
Sarah Romberger, Sopran II
Tim Mead, Altus
Patrick Grahl, Tenor
Krešimir Stražanac, Bass
RIAS Kammerchor Berlin
Akademie für Alte Musik Berlin
Justin Doyle, Dirigent

Johann Sebastian Bach (1685-1750): h-Moll-Messe BWV 232

 

Justin Doyle dirigiert das Abschlusskonzert des 75. Musikfests ION mit namhaften Solist:innen, der Akademie für Alte Musik Berlin auf historischen Instrumenten der Barockzeit und dem RIAS Kammerchor Berlin. 
Kurz vor seinem Ende zeigt er nochmals all sein Können: Die „h-Moll-Messe“ ist Johann Sebastian Bachs Vermächtnis und heute ein universelles Symbol für Glaubenskraft und Friedenssehnsucht. Bach schuf sie zwischen 1733 und 1748/49. Das eröffnende Kyrie ist wie ein existentieller Schrei nach Erlösung. Bach beschließt das Werk mit der ergreifenden Bitte „dona nobis pacem“ – „gib uns Frieden.“ Dazwischen erklingen vielgestaltige Chorpassagen, mal festlich-jubelnd, mal eindringlich flehend. Hinzu kommen kunstvolle Arien der Solist:innen.

Tickets: 20-80€
Dauer: ca. 2 Std. ohne Pause


Digitale Konzertmappe

Über die Künstler:innen

Elisabeth Brunner
Die österreichische Sopranistin Elisabeth Breuer zählt zu den vielseitigsten Sängerinnen ihres Fachs. Nach ihrem Studium in Graz war sie viele Jahre Ensemblemitglied des Landestheaters Linz und gastiert heute an renommierten Opernhäusern und Konzertpodien im In- und Ausland. Als Konzertsängerin arbeitet sie mit Orchestern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, der Sächsischen Staatskapelle Dresden und dem Concentus Musicus Wien zusammen. Ihr Repertoire reicht von Barock und Klassik bis zur zeitgenössischen Musik. Besonders geschätzt wird sie für ihre stilistische Vielseitigkeit, ihre klare Textgestaltung und ihre ausdrucksstarke Interpretation.


Sarah Romberger
Die aufstrebende junge Mezzosopranistin Sarah Romberger wird in der Fachpresse immer wieder als „Entdeckung“ oder „aufsteigender Stern“ beschrieben. Mit ihrer außergewöhnlichen stimmlichen Bandbreite überzeugt sie sowohl als Altistin in Oratorien als auch als lyrischer und Koloratur-Mezzosopran in Opernproduktionen. Mit großer Leidenschaft gestaltet sie außerdem diverse Liederabendprogramme und debütierte am Vorarlberger Theater in Bregenz als Annio in Mozarts „La Clemenza di Tito“.
2022 erschien Sarah Rombergers CD-Debut mit Mozarts „c-Moll-Messe“ mit dem WDR Rundfunkchor. Sie sang u.a. mit der NDR Radiophilharmonie und der deutschen Radiophilharmonie und war im KKL, der Alten Oper Frankfurt und der Kölner Philharmonie zu hören. Sie arbeitete u.a. mit Pietari Inkinen, Andrew Manze und Cristoph Poppen. 
In der Saison 2024/25 führen Konzertreisen Sarah Romberger unter anderem nach Hongkong (Dvořák „Stabat Mater“) und Warschau (Beethoven „9. Sinfonie“) sowie in bedeutende deutsche Konzertsäle wie die Berliner, Essener und Elbphilharmonie. Dort debütiert sie an der Seite herausragender musikalischer Persönlichkeiten wie Kent Nagano, Christoph Eschenbach, Justin Doyle, Johanna Soller, Concerto Köln, dem Hamburgischen Staatsorchester und dem RIAS Kammerchor.


Tim Meads
Counter-tenor Tim Mead is praised for his 'alluring' and 'consistently excellent' interpretations of a wide range of repertoire (New York Times). With his 'rich, mellifluous sound' (Guardian), Mead is recognised as one of the finest countertenors performing today.
Highlights of the 2025/26 season include Mead’s house debut at Teatro Massimo di Palermo in the title role of Scarlatti's Mitridate Eupatore. On the concert platform, Mead will perform Joad in Handel's Athalia on tour with the Amsterdam Baroque Orchestra, returns to The Cleveland Orchestra for Handel's Messiah and with Orfeo Orchestra, Bach's Weinachts Oratorium on tour with Netherlands Chamber Choir, Bach's St. Matthew Passion with the Royal Concertgebouw Orchestra conducted by Klaus Mäkelä and perform in a Bach project with Bayerische Rundfunk, conducted by Sir Simon Rattle, alongside a recital with Fundación Juan March. Mead also continues his long standing relationships with Bach Collegium Japan, Les Musiciens de Saint Julien, RIAS Kammerchor, Concert de la Loge and Gabrieli Consort.


Patrick Grahl
Der gebürtige Leipziger Patrick Grahl war zunächst Mitglied des Thomanerchores unter Georg Christoph Biller, anschließend erhielt er seine Gesangsausbildung an der Musikhochschule Leipzig bei Berthold Schmid und schloss dort auch sein Studium mit dem Meisterklassenexamen ab. Meisterkurse bei Peter Schreier, Gotthold Schwarz, Gerd Türk, KS Ileana Cotrubas und Prof. Karl-Peter Kammerlander gaben wichtige Impulse für seine künstlerische Entwicklung. 2016 gewann der Tenor den 1. Preis beim XX. Internationalen Johann-Sebastian Bach-Wettbewerb in Leipzig. Seitdem ist er ein viel gefragter Oratorien- und Konzertsänger und gastiert u.a. mit Klangköpern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, der Dresdner Philharmonie, der NDR Radiophilharmonie, dem Gürzenichorchester Köln sowie der Accademia Nazionale di Santa Cecilia, dem Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI di Torino und dem London Symphony Orchestra unter der Leitung von Dirigenten wie Sir John Eliot Gardiner, Daniele Gatti, Hartmut Haenchen, Ludwig Güttler, Peter Schreier, Andrew Manze, Leopold Hager, Omer Meir Wellber, Stefano Montanari und Hans-Christoph Rademann. Nach wie vor ist er auch dem Thomanerchor und dem Dresdner Kreuzchor eng verbunden.
Neben seinen zahlreichen Engagements auf der Konzert- und Opernbühne legt Patrick Grahl großen Wert auf kammermusikalische Projekte und Liederabende. Dabei arbeitet er u.a. mit Pianisten wie Daniel Heide und Klara Hornig zusammen und gastiert zunehmend auch im Ausland.
2014 gewann er mit dem Ensemble Barockwerk Ost den 1.Preis des Förderpreises Alte Musik des Saarländischen Rundfunks und der Akademie für Alte Musik im Saarland und war außerdem bis 2018 Mitglied des Männerquartetts Thios Omilos. Bis 2013 war Patrick Grahl Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn.


Krešimir Stražanac
Der Bassbariton KREŠIMIR STRAŽANAC ist einer der bedeutendsten kroatischen Künstler, der kontinuierlich internationale Erfolge erzielt. Zu seinen zahlreichen Erfolgen gehört sein Debüt mit den Berliner Philharmonikern unter Kirill Petrenko im Jahr 2023 mit Konzerten in Berlin, Madrid und Barcelona (der Mitschnitt des Europakonzert aus der Sagrada Familia wurde von zahlreichen internationalen Radio- und Fernsehsendern ausgestrahlt). In 2025 debütierte er mit dem Los Angeles Philharmonic unter der Leitung von Emmanuelle Haïm.
Stražanac hat eine besondere Vorliebe für selten aufgeführte Opern und sang in den letzten Jahren die Titelrollen in den Premieren von Telemanns Orpheus in Amsterdam und Caccinis Befreiung Ruggieros von der Insel Alcina im Wiener Theater an der Wien, wo er auch den Teufel in Weinbergers Schwanda, dem Dudelsackpfeifer, darstellte. Er interpretierte die Rollen des Ambrosio in Webers Die drei Pintos in Leipzig und des Königs Froila in Schuberts Alfonso und Estrella in Helsinki. Außerdem trat er in der Bühnenaufführung von Händels Messias unter der Regie von Robert Wilson im Gran Teatre del Liceu in Barcelona auf. In der Saison 2026/2027 wird er als Sir John Falstaff in Antonio Salieris "Falstaff" unter der Leitung von René Jacobs debütieren.
Krešimir Stražanac studierte bei Dunja Vejzović und Liedgesang bei Cornelis Witthoefft an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart sowie privat bei Jane Thorner Mengedoht und Hanns-Friedrich Kunz. Nach seinem Abschluss wurde er festes Mitglied der Oper Zürich. Im Laufe von sieben Spielzeiten interpretierte er Rollen wie Harlekin (R. Strauss' Ariadne auf Naxos), Baron Tusenbach (Eötvös' Drei Schwestern), Ping (Puccinis Turandot) und andere unter Dirigenten wie Vladimir Fedoseeev, Bernard Haitink, Nello Santi, Peter Schneider und Franz Welser-Möst.
2017 gab er sein Debüt an der Bayerischen Staatsoper in München als Pietro Fléville in einer Neuproduktion von Giordanos Oper Andrea Chénier, während er 2018 zum ersten Mal an der Oper Frankfurt als Baron Tusenbach (Eötvös' Drei Schwestern) auftrat. 2019 debütierte er in den Rollen des Frank (Strauss' Die Fledermaus) mit den Bamberger Symphonikern und als Kreon (Strawinskys Oedipus rex) mit dem Polnischen Nationalen Rundfunk-Sinfonieorchester.
Er ist Gewinner mehrerer internationaler Wettbewerbe, darunter Cantilena in Bayreuth (in der Kategorie Oper und Operette), La voce des Bayerischen Rundfunks (in der Kategorie Lied) und Hugo Wolf in der Heimatstadt des Komponisten, Slovenj Gradec. Er wurde auch beim Paula Solomon-Lindberg-Wettbewerb in Berlin ausgezeichnet.
Als Konzertsolist tritt Stražanac in ganz Europa, Asien und Nordamerika auf und singt bedeutende Vokal- und Instrumentalwerke, darunter Haydns Oratorium Die Schöpfung, Mozarts Konzertarien und sein Requiem, Beethovens Missa solemnis und Neunte Sinfonie, Brittens War Requiem, Glass‘ Passion of Ramakrishna, Mendelssohns Oratorien Elias und St Paul, Brahms‘ Deutsches Requiem, Dvořáks Requiem, Francks Oratorium Les Béatitudes, Faurés Requiem, Puccinis Messa di Gloria sowie Mahlers Zyklen Des Knaben Wunderhorn und Rückert-Lieder.
Er trat mit Orchestern auf, darunter dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Concertgebouworkest, dem hr-Sinfonieorchester, dem Konzerthausorchester Berlin, dem Gewandhausorchester Leipzig, der Royal Flemish Philharmonic, dem Singapore Symphony Orchestra, der Staatskapelle Dresden, dem Tokyo Symphony Orchestra und dem WDR Sinfonieorchester Köln unter Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Ivan Fischer, Manfred Honeck, Alexander Liebreich, Jonathan Nott, Jukka-Pekka Saraste, Petr Popelka und Jaap van Zweeden. Seit 2016 arbeitet er regelmäßig und begeistert mit dem Dirigenten Philippe Herreweghe und den Ensembles Collegium Vocale Gent und Orchestre des Champs-Elysées zusammen.
Er ist bekannt für seine Aufführungen des Barockrepertoires, insbesondere Händels Oratorien Messias und Alexanders Fest, sowie zahlreicher Werke Bachs: Matthäuspassion, Johannespassion, Weihnachtsoratorium, Messe in h-Moll und viele Kantaten, darunter Ich habe genug, Ich will den Kreuzstab gerne tragen und Amore traditore. Er trat mit Ensembles wie der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Collegium 1704, dem Concentus Musicus Wien, dem Concerto Köln, dem Freiburger Barockorchester, Gaechinger Cantorey und I Barocchisti unter der Leitung der Dirigenten Giovanni Antonini, Peter Dijkstra, Diego Fasolis, René Jacobs, Václav Luks, Hans-Christoph Rademann, Christoph Rousset und Masaaki Suzuki auf
Er trat in renommierten Konzertsälen auf, wie dem Auditorio nacional in Madrid, dem Barbican Centre in London, dem Concertgebouw in Amsterdam, dem Koningin Elisabethzaal in Antwerpen, der Tonhalle Zürich, dem Musikverein und dem Konzerthaus in Wien, den Konzertsälen der Berliner und Kölner Philharmonie, dem Konzerthaus Berlin, dem Gewandhaus Leipzig, dem Walt Disney Concert Hall in Los Angeles, der Victoria Hall in Singapur sowie der Suntory Hall, der MUZA Kawasaki Symphony Hall und der Nikkei Hall in Tokio.
Im Jahr 2018 gab Stražanac sein Debüt bei den Salzburger Festspielen als Herodes in Stradellas Oratorium San Giovanni Battista und trat seitdem auf Festivals wie dem Bachfest Leipzig, dem Gstaad Menuhin Festival, dem Rheingau Musik Festival und dem Montreal Bach Festival auf.
Er gibt regelmäßig Liederabende in ganz Europa, Japan und Brasilien und führt einige der berühmtesten Zyklen auf, darunter Schuberts Winterreise und Schwanengesang, Schumanns Dichterliebe, Brahms‘ Die schöne Magelone und Vier ernste Gesänge, Mussorgskys Lieder und Tänze des Todes, Martins Sechs Monologe aus Jedermann und die oben genannten Mahler-Zyklen in der Fassung mit Klavier. 2022 war er Jurymitglied beim 11. Internationalen Wettbewerb Franz Schubert und Moderne Musik in Graz.
Seine umfangreiche Diskographie umfasst Aufnahmen, die von Labels wie Accent, Accentus Music, BR Klaissk, Carus, Claves, Coviello, Decca, Deutsche Harmonia Mundi, Narodowy Instytut Fryderyka Chopina, Oehms, Opus Arte, Phi und Profil (Edition Staatskapelle Dresden) veröffentlicht wurden. Sein erstes Liedalbum erschien im November 2024 beim Label Hänssler Classic. Diese Doppel-CD enthält die erste Studioaufnahme von Liedern des kroatischen Komponisten Blagoje Bersa, die er in Zusammenarbeit mit dem Pianisten Krešimir Starčević aufgenommen hat. Das Album erhielt Lob und Höchstbewertungen von Kritikern von Portalen wie Opernwelt (Deutschland), Opera Wire (New York), Première Loge (Frankreich), Online Merker (Österreich), Klassik Heute and Kultura-Extra (Deutschland) und Pizzicato (Luxemburg). Er gewann den Porin-Preis für die beste Albumproduktion (klassische Musik) im Jahr 2025 und wurde für den besten Album in der Kategorie "Vocal" bei dem International Classical Music Awards (ICMA) 2026 nominiert.
Seit 2026 ist Krešimir Stražanac Universitätsprofessor an der Gustav Mahler Privatuniversität in Klagenfurt.


Der RIAS Kammerchor Berlin, vor 78 Jahren gegründet, zählt zu den weltweit führenden Profichören. Das multinationale Ensemble aus 34 professionell ausgebildete Sänger*innen ist für sein präzises Klangbild bekannt. Sein Repertoire reicht von Renaissance- und Barockmusik in historisch informierter Aufführung über Neuinterpretationen klassischer und romantischer Werke bis hin zu regelmäßigen Uraufführungen.

Seit der Saison 2017–18 ist Justin Doyle Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Ensembles, das mit bis zu 50 Konzerten pro Saison auf den Bühnen Deutschlands, Europas und Asiens zu den wichtigsten Tournee-Chören des Landes zählt. In seiner Heimatstadt präsentiert sich das Ensemble mit sechs Abonnementkonzerten, darunter das renommierte Neujahrskonzert, sowie mit den ForumKonzerten, die an außergewöhnliche Orte führen.

Zu den Musikvermittlungsprojekten gehören Chorpatenschaften für Berliner Schulchöre, Musikalische Salons, das RIAS Kammerchor Studio, die Klingenden Bilder in der Gemäldegalerie Berlin und Publikumsworkshops unter der Leitung von Justin Doyle. Darüber hinaus vergibt der RIAS Kammerchor gemeinsam mit dem Deutschen Musikrat alle zwei Jahre den Deutschen Preis für Chordirigieren, der Wettbewerb ist Abschluss eines mehrjährigen Nachwuchsförderprogramms.

Regelmäßige Kooperationen bestehen mit bedeutenden Ensembles wie der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Ensemble Resonanz Hamburg, dem Chamber Orchestra of Europe und dem Freiburger Barockorchester sowie Dirigent*innen wie René Jacobs, Yannick Nézet-Séguin, Joana Mallwitz, Pablo Heras-Casado und Krista Audere.

Der RIAS Kammerchor Berlin ist ein Ensemble der Rundfunk Orchester und Chöre gGmbH Berlin (ROC). Gesellschafter sind Deutschlandradio, die Bundesrepublik Deutschland, das Land Berlin und der Rundfunk Berlin-Brandenburg.


Justin Doyle
1975 in Lancaster geboren, war er zunächst Chorknabe an der Westminster Cathedral in London und später Choral Scholar am renommierten King’s College in Cambridge. Sein internationaler Durchbruch als Dirigent erfolgte 2006 nach einem zweiten Preis bei der Cadaqués Orchestra International Conducting Competition in Barcelona sowie mit einem Stipendium bei den BBC Singers, was den Beginn einer andauernden Zusammenarbeit markierte.

Mit dem RIAS Kammerchor Berlin hat Doyle einen jährlichen Zyklus großer neuer Auftragswerke initiiert, sich gemeinsam mit der Akademie für Alte Musik Berlin auf die Werke Händels konzentriert und das Repertoire des Chores in der polyphonen Musik der Renaissance erweitert. Zu Doyles aktuellen CD-Einspielungen mit dem RIAS Kammerchor gehören A-cappella-Musik der spanischen Renaissance und von Benjamin Britten, außerdem Aufnahmen in der Haydn- und Händel-Serie des Chores sowie Werke von Mendelssohn Bartholdy und Brahms.

Als Gast dirigiert er zudem Klangkörper wie den Eric Ericson Kammerchor in Stockholm, den Schwedischen Rundfunkchor, den MDR Rundfunkchor, den Norwegian Soloists’ Choir, die Zürcher Sing-Akademie, Chorwerk Ruhr, Genesis Sixteen sowie das Poznań Philharmonic Orchestra, Ensemble Resonanz, Finnish Baroque Orchestra, Wrocław Baroque Orchestra, Freiburger Barockorchester, Orchestra of Opera North, Royal Northern Sinfonia und die Kammerakademie Potsdam. Gleichermaßen ist er in der Oper zu Hause, darunter die Garsington Opera, das Buxton Festival, Opera North und die Potsdamer Winteroper.

Doyle widmet sich mit großem Interesse der Musik außereuropäischer Kulturen und erschließt traditioneller Musik aus aller Welt ein neues Publikum. Am Herzen liegt ihm ebenso die musikalische Vermittlungsarbeit – Aufführungen seiner Kantate Mythen und Legenden brachten Tausenden Kindern skandinavische Volkslieder und zugleich die Musik Richard Wagners näher. Als Gastprofessor für Chordirigieren war er von 2018 bis 2022 an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin und von 2019 bis 2024 an der Sibelius-Akademie in Helsinki tätig, wo er Alte Musik lehrte.



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