Zum Hauptinhalt springen
Bernius ·  Mendelssohn: Paulus · Musikfest ION 2024 in Nürnberg
Frieder Bernius · Musikfest ION

Bernius · Mendelssohn: Paulus

Kammerchor Stuttgart
Klassische Philharmonie Stuttgart
Sopran: Hannah Morrison 
Tenor: Florian Sievers
Bass: Arttu Kataja
Frieder Bernius, Dirigent

Der Grandseigneur der Chormusik, Frieder Bernius, dirigiert Mendelssohns großes Oratorium. Mitwirkende sind Solist:innen, der Kammerchor Stuttgart und die Klassische Philharmonie Stuttgart. Es ist eine Geschichte von Einsicht, Erkenntnis und Wandel – gerne mehr davon in unserer Zeit!
Das Oratorium „Paulus“ beginnt wuchtig. In kraftvollen Chören und hingebungsvollen Arien schildert Felix Mendelssohn Bartholdy das Wirken des späteren Propheten als gewalt-affinen Saulus. Dann kommt die große Erkenntnis und Wandlung, und das Werk wird immer feierlicher – bis zum schwelgerischen Schlusschor.
Mendelssohns Meisterwerk ist bei dem Dirigenten Frieder Bernius in den besten Händen. Jahrzehntelang hat er sich mit dem Werk des bedeutenden Komponisten der Romantik befasst. Die Aufführung verspricht eine maßstabsetzende Interpretation.

Tickets: 20-80€
Dauer: 2,5 Std. mit Pause


Digitale Konzertmappe

Über die Künstler:innen

Der gebürtige Hamburger Tenor Florian Sievers hat sich international als herausragender Interpret in Konzert und Oper etabliert. Jüngst war er als Solist des Collegium Vocale Gent unter Philippe Herreweghe mit J. S. Bachs Matthäuspassion auf Europatournee zu erleben. Mit der Kammerakademie Potsdam unter Johanna Soller debütierte er in der Rolle des Gianguir in J. C. Bachs Oper ‚Zanaida’.
Der für sein warm grundiertes Timbre und eine mühelos tragenden Klangsubstanz geschätzte Sänger musiziert mit Dirigenten wie Alain Altinoglu, Justin Doyle, Wolfgang Katschner, Hans-Christoph Rademann, Christophe Rousset und Jordi Savall sowie mit Klangkörpern wie der Akademie für Alte Musik Berlin, Boston Early Music Festival Orchestra, B’Rock, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Freiburger Barockorchester, Gewandhausorchester Leipzig, hr-Sinfonieorchester, Monteverdi Choir, Nederlandse Bachvereniging, RIAS Kammerchor, Sønderjyllands Symfonieorkester und Sinfonietta Riga.
Von Stilkenntnis und großer Repertoirevielfalt des Sängers zeugen zahlreiche prämierte Aufnahmen, darunter Bachkantaten mit der Bachstiftung St. Gallen und Le Concert Français unter Pierre Hantai, Schütz‘ ‚Weihnachtshistorie‘ als Evangelist mit Vox Luminis und Lionel Meunier, Schuberts As-Dur-Messe und Haydns ‚Sieben letzte Worte‘ mit dem Kammerchor Stuttgart unter Frieder Bernius.
Erste sängerische Erfahrungen sammelte Florian Sievers bei den Chorknaben Uetersen. Er lebt in Leipzig, wo er nach einem Schulmusikstudium Gesang bei Berthold Schmid studierte und 2021 sein Meisterklassenexamen mit Bestnote und Auszeichnung absolvierte.


Der Finnische Bariton Arttu Kataja studierte Gesang in Helsinki und ist zweifacher Preisträger des Internationalen Mozartwettbewerbs in Salzburg. Seit 2006 ist er festes Ensemblemitglied der Staatsoper Unter den Linden Berlin, wo er die grossen Mozart Partien seines Fachs bereits sang, daneben war er u.a. als Peter Besenbinder/Hänsel und Gretel, Marcello/La Bohème und Sharpless/ Butterfly zu hören. Neben Daniel Barenboim waren in Berlin u.a. Philippe Jordan, Andris Nelsons, Sir Simon Rattle, Omer Meir Wellber, seine Partner am Pult.
Gastengagements führten ihn u.a. an das Theater an der Wien, das Théâtre du Capitole, das Teatro Municipal in Santiago de Chile, die Deutsche Oper am Rhein, das Savonlinna-Opernfestival, die Finnische Nationaloper in Helsinki, die Tampere Oper und nach Japan, zusammen mit Daniel Barenboim und der Berliner Staatsoper. Seine rege Konzerttätigkeit umfasst viele nationale und internationale Auftritte. Mit René Jacobs arbeitete er wiederholt in Konzerten und Aufnahmen u.a. mit der Akademie für Alte Musik, dem RIAS Kammerchor, dem Freiburger Barockorchester, dem Helsinki Baroque Orchestra und demKammerorchester Basel zusammen, gleiches gilt für seine Zusammenarbeit mit Frieder Bernius und dem Musikpodium Stuttgart. Auch war er mit seinem weitgefächerten Repertoire mit dem Deutschen Symphonie Orchester (Rinaldo Alessandrini), der Int. Bachakademie Stuttgart (Hans-Christoph Rademann), der Zürcher Sing-Akademie (Florian Helgath), der Dresdner Philharmonie (Michael Sanderling), dem Aarhus Symphony Orchestra (Hartmut Haenchen), der NDR Radiophilharmonie und dem Royal Concertgebouw Orchestra (Andrew Manze), dem Netherlands Radio Philharmonic Orchestra (James Gaffigan), den Symphoniker Hamburg (Andris Poga) und dem Finnish Radio Symphony Orchestra (Nicholas Collon) zu hören. Jüngste Highlights beinhalten das Erscheinen seiner neuesten CD zusammen mit der Mezzosopranistin Katharina Kammerloher und dem Pianisten Eric Schneider mit Mahlers' Liedern aus "Des Knaben Wunderhorn", das Brahms Requiem beim Rheingau Musik Festival, Berlioz' La Damnation de Faust beim Coro e Orquestra Gulbenkian in Lissabon unter Hannu Lintu, Bruckners Messe Nr. 1 mit dem RIAS Kammerchor in der Philharmonie Berlin, eine Tour mit dem Weihnachtsoratorium durch die Niederlanden mit dem Nederlands Kamerkoor, B' Rock und unter der Leitung von Peter Dijkstra sowie Leo? Janá?eks' "Die Ausflüge des Herrn Broucek" beim London Symphony Orchestra unter der Leitung von Sir Simon Rattle. Auf der Opernbühne ist es sein Rollendebüt als Germont in Verdis' Traviata an der Tampere Opera in Finnland und an seinem Stammhaus in Berlin die Titelpartie in Le Nozze di Figaro und der Capulet in Roméo et Juliette unter Giuseppe Mentuccia. 25/26 wird er erstmals mit Jordi Savall und Le Concert des Nations / La Capella Nacional de Catalunya in San Sebastián, Paris und Barcelona mit Mendelssohns Walpurgisnacht auftreten und erneut mit René Jacobs beim Forum Musicum Festival in Wroclaw mit Scarlattis Oratorium Cain, Overo Il primo omicidio zu hören sein, auch ist eine Wiedereinladung vom Netherlands Radio Philharmonic Orchestra für ein weiteres Werk von Jean Sibelius The origin of fire erfolgt, das er diesmal unter Karina Canellakis singen wird. Zum Jahreswechsel singt er mit der Philharmonie Dresden unter der Leitung von Sakari Oramo Beethovens 9te Sinfonie. In 2026 folgt eine ausgedehnte Matthäus Passions Tour durch die Niederlande mit dem Noord Nederlands Orkest unter der Leitung vonHartmut Haenchen und zur Festival Zeit ist er wieder beim Rheingau Musik Festival mitMendelssohns Paulus unter Frieder Bernius zu Gast.


Der KAMMERCHOR STUTTGART gilt als eines der besten Ensembles seiner Art. Vor 50 Jahren im Januar 1968 gegründet, hat Frieder Bernius den Chor zu einer von Publikum und Presse gefeierten Ausnahmeerscheinung geformt. Das Repertoire des Chores reicht vom 17. bis zum 21. Jahrhundert.
Das Ensemble erhält Einladungen zu allen wichtigen europäischen Festivals und konzertiert in renommierten Konzerthäusern. Seine weltweite Reputation dokumentieren seit 1988 regelmäßige Nordamerika- und Asientourneen.
40 der insgesamt 100 eingespielten CD-Aufnahmen wurden mit Auszeichnungen prämiert


Die KLASSISCHE PHILHARMONIE STUTTGART setzt sich aus Musikern führender deutscher Sinfonieorchester zusammen, die mit Frieder Bernius seit langem zusammenarbeiten.
Für chorsinfonische Werke ist die Klassische Philharmonie das orchestrale Pendant zum Kammerchor Stuttgart bei renommierten Festspielen.
Gemeinsame Werke wie Brahms' “Ein deutsches Requiem” wurden als “disque du mois” ausgezeichnet.


Die Arbeit von FRIEDER BERNIUS findet weltweit große Anerkennung. Als Dirigent wie als Lehrer ist er international gefragt. Den Grundstein für seine außergewöhnliche Karriere legte 1968 die Gründung des Kammerchors Stuttgart.
Die Gründung des Barockorchesters Stuttgart und der Klassischen Philharmonie Stuttgart 1991 dokumentiert die stilistische Vielseitigkeit des Dirigenten Frieder Bernius.
Konzertreisen führten ihn zu allen wichtigen internationalen Festivals. Mehrere Male leitete er den Weltjugendchor und gastierte bei den Weltsymposien für Chormusik.
Seit 1998 ist Frieder Bernius Honorarprofessor der Musikhochschule Mannheim. 1987 rief er das Festival Stuttgart Barock ins Leben, das Stuttgart zu einem Zentrum der historisch informierten Aufführungspraxis machte.
Rund 90 Einspielungen hat er vorgelegt, die mit 40 internationalen Schallplattenpreisen ausgezeichnet wurden. 1993 erhielt er das Bundesverdienstkreuz, 2009 die Bach-Medaille der Stadt Leipzig.



Unsere Empfehlungen für Sie