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Abschluss­konzert Masterclass Bernius · Musikfest ION 2024 in Nürnberg

Abschluss­konzert Masterclass Bernius

© Foto: Christine Blei

DO · 27. JUNI

20 Uhr
· St. Martha


Abschluss­konzert Masterclass Bernius

Kammerchor Stuttgart
Teilnehmer:innen der Masterclass Chordirigieren: Mirja Betzer, Anna Goeke, Johannes Honecker, Benedikt Kantert, Cyrille Nanchen, Nikolaas Schmeer
Kursleitung: Frieder Bernius

Werke von Johann Sebastian Bach, Johann Christoph Bach und Gottfried August Homiliu sowie das zehnstimmige Stabat Mater von Domenico Scarlatti.

In Nürnberg werden Meister:innen gemacht! Der Grandseigneur der Chormusik, der Stuttgarter Dirigent Frieder Bernius, gestaltet eine viertägige Masterclass mit jungen Ausnahmetalenten. Und am Ende präsentieren sich die Dirigent:innen zusammen mit dem Kammerchor Stuttgart im Konzert. Auf dem Programm stehen barocke Werke u.a. Motetten von Johann Sebastian Bach, ein zehnstimmiges Stabat Mater von Domenico Scarlatti und Motetten von Johann Christoph Bach.

Nürnberg – Zukunft – Musik – Bernius: das ist nicht nur eine schöne Wortreihe, sondern für uns der ideale Auftakt zum Musikfest ION!

Tickets: 15 €

In Kooperation mit dem Forum Dirigieren des Deutschen Musikrats

Für Interessierte an der Masterclass: Es besteht die Möglichkeit während des Kurses zuzuhören. Genaue Zeitfenster und Infos erhalten Sie gerne unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.


Digitale Konzertmappe

Über die Künstler:innen

Mirja Betzer

Mirja Betzer übernahm bereits mit 17 Jahren ihre erste Chorleitungsstelle und wurde wenig später stellvertretende Gruppenchorleiterin der Sänger:innengruppe Bad Kissingen. Als solche übernahm sie die Leitung verschiedener Laienchöre, Sänger:innenschulungen sowie Konzertreisen. Neben ihrem Werdegang als Chorleiterin erfuhr Mirja Betzer eine breitgefächerte instrumentale Ausbildung und trat mit Klavier, Violine, Blockflöte und Klarinette mehrfach bei Wettbewerben, im Orchesterkontext und auch solistisch in Erscheinung, u.a. beim Kissinger Winterzauber.

Während ihres Schulmusikstudiums an der Musikhochschule Würzburg erhielt sie Unterricht in klassischer Chorleitung bei Prof. Christoph Dartsch und Prof. Jörg Straube. Ein breites Angebot an Jazzchorleitung, Kinderchorleitung sowie Vokalimprovisation der Renaissance ergänzten ihre Ausbildung, welche sie 2020 mit Auszeichnung abschloss. Die dirigentische Arbeit mit Hochschulchor und -orchester sowie dem Madrigalchor Würzburg erweiterten ihre Erfahrung in der Chorsinfonik wie auch im a cappella Bereich.

Seit 2021 studiert Mirja Betzer an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln Chorleitung im Bachelor bei Prof. Florian Helgath. Sie wirkte bei Einstudierungen und als Dirigentin bei Konzerten mit Chorwerk Ruhr und dem WDR Rundfunkchor mit, mit Werken verschiedenster Epochen von Barock bis Moderne. Künstlerische Impulse erhielt sie außerdem von Zoltán Pad, Dr. Salomon Kamp sowie Prof. Michael Gläser. Seit 2023 ist Mirja Betzer Stipendiatin beim Forum Dirigieren.


Anna Goeke

Anna Goeke leitet den Kammerchor an der Universität Bonn sowie den Kammerchor NyKlång Essen und hat darüber hinaus 2024 die musikalische Gesamtleitung des Rodenkirchener KammerChor und Orchester übernommen. Mit ihren Ensembles entwickelt sie neue Konzertformate, in denen die Musiker:innen stärker mit dem Publikum interagieren und verbindet in ihren Programmen immer wieder improvisierte mit komponierter Musik.

Im Rahmen ihres Studiums bei Florian Helgath an der Hochschule für Musik und Tanz Köln sowie in Meisterkursen arbeitete und konzertierte sie mit dem Chorwerk Ruhr, dem Nederlands Kamerkoor, der Chorakademie des WDR-Rundfunkchores und dem Nova Era Vocalensemble Lissabon. Weitere Engagements führten sie u.a. zum Klangforum Heidelberg. 2023 erhielt die junge Dirigentin den 3. Preis der Internationalen Masterclass mit Dirigierwettbewerb in Marktoberdorf und ist darüber hinaus seit 2024 Stipendiatin im Forum Dirigieren des Deutschen Musikrates.

Die studierte Kirchenmusikerin und Stipendiatin des Cusanuswerkes war von 2019-2022 Musikalische Assistentin der Kölner Dommusik bei Oliver Sperling und Eberhard Metternich und ist seit 2023 Lehrbeauftragte für Chor- und Ensembleleitung der HfMT Köln.

Sängerische Erfahrungen sammelte Anna Goeke neben dem Unterricht bei Ingeborg Danz und Martin Lindsay u.a. im JSB-Ensemble der Internationalen Bachakademie Stuttgart 2023 unter Hans-Christoph Rademann und Kathy Saltzman Romey, im EuroChoir 2022 unter Yuval Weinberg und Marco Amherd, bei Florian Benfer im Deutschen Jugendkammerchor, im Kammerchor der HfMT Köln unter Florian Helgath und Peter Dijkstra sowie im Stuttgarter Kammerchor unter Frieder Bernius.


Johannes Honecker

Johannes Honecker ist ein junger Dirigent aus Köln. Der gebürtige Aachener begann zunächst ein Studium zum Gymnasiallehrer mit den Fächern Musik und Mathematik, ehe er sich entschloss, sein Musikstudium zusätzlich im Studiengang Chordirigieren zu vertiefen. Im Rahmen des Studiums lernte er bei Prof. Peter Dijkstra und Prof. Florian Helgath an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Inzwischen steht er kurz vor seinem Masterabschluss Dirigieren. Weitere musikalische Impulse erhielt er u.a. bei Frieder Bernius, Zoltán Pad, Denis Rouger, Hans Leenders und Daniel Reuss.

Regelmäßige Engagements als Dirigent führten ihn zu diversen Ensembles, darunter die Zürcher Singakademie, Chorwerk Ruhr, der Opernchor Aachen oder die Chorakademie des WDR Rundfunkchores. Alte Musik findet sich in seinem Repertoire genauso wieder wie zeitgenössische Werke. So bereitete er 2021 Chorwerk Ruhr auf die Welturaufführung des Oratoriums The Red Death von Francesco Filidei vor, welches für die 100. Donaueschinger Musiktage für Neue Musik geschrieben wurde. Im September 2022 war er als Dirigent der Rheinischen Kantorei auf dem Festival Alte Musik Knechtsteden zu Gast. Seit 2017 ist er künstlerischer Leiter des Konzertchors tonart in Bergisch Gladbach. Mit dem Madrigalchor Aachen, dessen Leitung er seit Januar 2018 innehat, ist er maßgeblich an der Gestaltung und Entwicklung der Internationalen Chorbiennale Aachen beteiligt. Von August 2021 bis Juli 2023 arbeitete er im Team der Chordirektion am Stadttheater Aachen als Korrepetitor und Chorleiter. Seit April 2023 ist er Stipendiat im Forum Dirigieren des Deutschen Musikrats.


Benedikt Kantert

Der Nachwuchsdirigent Benedikt Kantert ist in Frankenberg (Eder) aufgewachsen. Seine musikalische Erziehung begann mit Klavier- und Musiktheorieunterricht bei seinem Großvater Oskar Goldmann und fand Fortsetzung als Posaunist und Pianist im Jugendsinfonieorchester der Edertalschule Frankenberg. Seit seinem 15. Lebensjahr erhält er Unterricht in den Fächern Orgel und Chorleitung und schloss seine kirchenmusikalische Ausbildung mit dem C-Examen ab. Seit 2015 studiert Benedikt Chor- und Ensembleleitung bei Tobias Löbner, Ludwig Böhme und Prof. Roland Börger an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig.

Zum Wintersemester 2019/2020 nahm er zusätzlich sein Orchesterdirigierstudium bei Prof. Ekkehard Klemm an der Hochschule für Musik Dresden auf. Zurzeit setzt er seine Studien an der Königlichen Musikhochschule Stockholm in Orchesterdirigieren in der Klasse von Henrik Schaefer und Chordirigieren in den Klassen von Mats Nilsson und Fredrik Malmberg fort. Die Arbeit und Einstudierung mit sächsischen Chören und Orchestern wie dem Gewandhauschor Leipzig, dem Leipziger Thomanerchor, dem Chor der Oper Leipzig, der Singakademie Dresden, der Elblandphilharmonie, der Erzgebirgischen Philharmonie Aue, der Robert-Schumann Philharmonie Chemnitz, dem Leipziger Sinfonieorchester, sowie mit seinem eigens gegründeten Ensemble der Jungen Kammerphilharmonie Sachsen runden seine Ausbildung ab.

Im Oktober 2022 machte er als Finalist des 5. Deutschen Chordirigentenpreises in Berlin mit dem RIAS- Kammerchor auf sich aufmerksam. Mit dem jungen Schweriner Männerkammerchor ffortissibros gewann er jüngst zwei erste Preise beim 10th Cornwall International Male Choral Festival, sowie den Sonderpreis “Ellen Winser Trophy” als bester Dirigent des Festivals. 2023 erhielt er beim 11. Deutschen Chorwettbewerb ebenfalls den 1. Preis in der Kategorie Männerchöre mit dem Ensemble. Benedikt ist Stipendiat der Deutschen Orchesterstiftung und Inhaber des Ernst von Schuch-Stipendiums.


Cyrille Nanchen

Cyrille Nanchen studiert Chordirigieren am Konservatorium von Amsterdam bei Daniel Reuss, Benjamin Goodson und Maria van Nieukerken. Er absolvierte sein erstes Studium in Chorleitung und Kirchenmusik an der Zürcher Hochschule der Künste bei Markus Utz und an der Königlichen Musikhochschule in Stockholm bei Fredrik Malmberg.

In der Schweiz arbeitet er mit verschiedenen Profi- und Laienensembles zusammen, die ihn auch auf verschiedene Festivalbühnen wie Verbier, Zermatt, Davos und das GAIA Festival geführt haben. Beim Verbier Festival arbeitete er mit Gianandrea Noseda für Verdis Ballo in Maschera und mit Lahav Shani für Bergs Wozzeck. Im Jahr 2024 wird er den Chor für Mahlers 3. Symphonie mit Simon Rattle vorbereiten.

Seit 2023 ist Cyrille Nanchen Stipendiat des Forum Dirigieren des deutschen Musikrates, wo er mit dem Kammerchor Saarbrücken, dem Chor Aalto-Theater Essen, und dem Kammerchor Stuttgart arbeitet. Im gleichen Jahr erhielt er auch das Stipendium der Fondation Madeleine Dubuis (CH), und wurde als Stipendiat der Académie Itinérante in Frankreich ausgewählt. In diesem Rahmen dirigiert und konzertiert er mit dem Jeune Choeur de Paris, Musicatreize und Les Eléments.

Weiteren dirigentische und musikalische Impulse erhielt er von Anders Eby, Nils Schweckendiek, Frieder Bernius, Georg Grün, Jeffrey Douma, David Hill, Graham Ross, Patrick Russil, Roland Hayrabedian, Joël Suhubiette, Léo Warynski, Klaas-Jan de Groot, Patrick Jaskolka und Wiecher Mandemaker.

Als Sänger studierte er bei Roswitha Müller und singt in verschiedenen professionellen Ensembles. Er wurde als Quartett-Sänger beim Davos Festival Singwoche tätig, und wird in 2024 an der Meesters und Gezellen Akademie mit Yuval Weinberg und dem Norwegian Soloist’s Choir teilnehmen.

Seit 2023 ist Cyrille Nanchen auch Stipendiat des Forum Dirigieren des deutschen Musikrates.


Nikolaas Schmeer

Der gebürtige Venezolaner Nikolaas Schmeer begann seine musikalische Ausbildung im Knabenchor der Jenaer Philharmonie. Er studierte Chordirigieren an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar bei Prof. Jürgen Puschbeck und schloss dieses Bachelorstudium im Mai 2022 mit Bestnote ab. Seit Oktober 2022 ergänzt ein Masterstudium im Fach Orchesterdirigieren an der Weimarer Musikhochschule bei Prof. Nicolás Pasquet und Prof. Ekhart Wycik seinen Erfahrungsschatz.

Seit 2019 ist er der künstlerische Assistent des Knabenchores und des Madrigalkreises (Kammerchor) der Jenaer Philharmonie, seit Februar 2022 zusätzlich als künstlerischer Assistent des Landesjugendchores Thüringen tätig, dessen künstlerische Leitung er ab Juli 2023 übernehmen wird. Seine weitgefächerte Konzert- und Dirigiertätigkeit führten ihn unter Anderem zum MDR Musiksommer, zur Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach, zur Jenaer Philharmonie, zu den Opernchören in Heidelberg und Meiningen, zu den drei Chören der Jenaer Philharmonie, zu den Kammerchören der Hochschulen für Musik in Weimar und Köln und zu den Landesjugendchören aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Hessen und Thüringen. Zusätzlich ist er als Korrepetitor und Improvisator gefragt.

Das von ihm mitbegründete Vokalensemble „Re.Frain“ konzertierte im August 2022 sehr erfolgreich zum ersten Mal in Jena. Darüber hinaus war Nikolaas Schmeer zwei Jahre lang Stipendiat des „Deutschlandstipendiums“.

Mit den Chören der Jenaer Philharmonie verbindet ihn auch eine lange kompositorische Tätigkeit. So wurden viele seiner Kompositionen und Adaptionen im Rahmen von Chorkonzerten uraufgeführt. Im Rahmen des Chorprojektes „Klangkosmos Schütz 2022“ wirkte Nikolaas Schmeer als künstlerischer Assistent von Justin Doyle mit.



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