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Cameron Carpenter spielt Bach · Musikfest ION 2024 in Nürnberg

Cameron Carpenter spielt Bach

© Foto: Dovile Sermokas

SO · 30. JUNI

20 Uhr
· St. Sebald


Cameron Carpenter spielt Bach

Werke von Johann Sebastian Bach
Cameron Carpenter, Orgel

Cameron Carpenter liebt die Orgel. Und wenn er sie spielt, glitzern die Sounds mit seinen Outfits um die Wette. Er ist der Pop-Star unter den Organist:innen. Zugleich lautet sein Credo: All you need is Bach! Und sein Musikverständnis schult er zuweilen an Mathematikern und Vordenkern der Informationstechnologie. Struktur und wilde Kreativität sind in ihm kongenial vereint. Cameron Carpenter mit Musik von Johann Sebastian Bach an der Orgel von St. Sebald – u.a. mit den berühmten Goldberg-Variationen.
Eine Besonderheit der Sebalder Orgel ist der freie, bewegliche Spieltisch. Das heißt für Sie: Cameron Carpenter sitzt gut sichtbar zentral vor dem Altar.

Tickets: 15-60 €

Das Konzert wird live auf BR Klassik übertragen vom Bayerischen Rundfunk - BR Franken.


Digitale Konzertmappe

Über den Künstler

„Jahrhundertelang galt die Orgel als Königin der Kirchenmusik – für Cameron Carpenter ist sie eine Maschine zur Erzeugung sehr irdischer Ekstasen.“
Christina Rietz, ZEITMAGAZIN NR. 24/2021

Mit seiner außergewöhnlichen Musikalität und einer nahezu grenzenlosen technischen Fertigkeit zählt der amerikanische Organist Cameron Carpenter zu den Ausnahmetalenten der internationalen Musiklandschaft. Sein Pioniergeist hinterlässt bereits Spuren in der neueren Musikgeschichte: Mit der nach seinen eigenen Plänen gefertigten International Touring Organ (ITO) bereiste er neben Europa und den USA auch Australien, Neuseeland und Asien.

2022 erschien Carpenters Einspielung von J.S. Bachs „Goldberg-Variationen“ gemeinsam mit seiner Bearbeitung von Howard Hansons 2. Sinfonie „Romantic“ bei Decca. 2019 veröffentlichte er die „Paganini-Variationen“ von Sergei Rachmaninoff sowie Francis Poulencs Orgelkonzert mit dem Konzerthausorchester Berlin unter Christoph Eschenbach bei Sony Classical, eine Aufnahme, die mit dem OPUS KLASSIK 2020 ausgezeichnet wurde. Bei Sony Classical erschienen zudem die Alben All You Need is Bach (2016) sowie If You Could Read My Mind (2013).

Als erster Organist überhaupt wurde Cameron Carpenter für sein Album Revolutionary (2008, Telarc) für einen GRAMMY nominiert. Ebenfalls erschienen bei Telarc ist das Album Cameron Live! (2010). Für Deutschlandfunk Kultur spielte er 2021 gemeinsam mit der Dresdner Philharmonie unter der Leitung von Tomáš Netopil Miloslav Kabeláčs Sinfonie Nr. 3 für Orgel, Blechbläser und Schlagzeug ein. Zu hören ist Cameron Carpenter in aktueller Spielzeit mit Konzerten unter anderem in Berlin, Luxembourg, Graz, Wroclaw sowie auf Tournee in den USA.

1981 in Pennsylvania, USA, geboren, führte Cameron Carpenter mit elf Jahren erstmals J.S. Bachs „Wohltemperiertes Klavier“ auf und wurde 1992 Mitglied der American Boychoir School. Neben seiner Mentorin Beth Etter zählten John Bertalot sowie James Litton zu seinen Lehrern. An der University of North Carolina School of the Arts studierte er Komposition und Orgel bei John E. Mitchener – und transkribierte währenddessen über 100 Werke für Orgel, unter anderem Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 5. Die ersten eigenen Kompositionen entstanden während Carpenters Zeit an der Juilliard School New York, deren Student er von 2000 bis 2006 war. Parallel zu seinen Studien an der Juilliard School erhielt er Klavierunterricht von Miles Fusco. 2011 wurde sein Konzert für Orchester und Orgel „The Scandal“, ein Auftragswerk der Kölner Philharmonie, von Der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen uraufgeführt, 2021 seine Konzert-Overtüre für Orchester und Orgel „Great Expectations“ mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin.
2012 erhielt er den Leonard Bernstein Award des Schleswig-Holstein Musik Festivals.

The sound of my life. Ein Videoporträt (in English)

Ausschnitte aus einer Dokumentation über Cameron Carpenter

Cameron Carpenter spielt Bach

Französische Suite Nr. 5 in G-Dur, BWV 816, Gigue



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