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Hiller: Apokalypse · Musikfest ION 2024 in Nürnberg
Uraufführung

Hiller: Apokalypse

DI · 2. JULI

20 Uhr
· St. Sebald


Hiller: Apokalypse

Uraufführung

Wilfried Hiller: Apokalypse – Eine Enthüllung
Libretto: Stefan Ark Nitsche

Johannes Euler, Countertenor
Anna-Lena Elbert, Sopran
Franziska Strohmayr, Violine
Oliver Klenk, Klarinette & Bassklarinette
Irmgard Gorzawski, Harfe
Berno Scharpf, Celesta
Tanja Huppert, Klavier

Singphoniker:
Daniel Schreiber, Tenor
Henning Jensen, Tenor
Marlo Honselmann, Bass-Bariton
Florian Drexel, Bass

Drumaturgia:
Amadeus Hiller
Thomas Sporrer
Takuya Taniguchi

Dieser Abend hält große Fragen von den letzten Dingen bereit: „Wo bist du, Gott?!“ wird es durch den Kirchraum hallen. Und es geht um den Zustand der Schöpfung, um die Erschöpfung der Welt. Wir tauchen hinab in die Tiefen der biblischen Überlieferung und befragen damit unser gegenwärtiges Leben.

Wilfried Hiller hat zusammen mit Stefan Ark Nitsche mit Apokalypse - Eine Enthüllung ein neues, wort- und bildgewaltiges Werk geschaffen. Die Uraufführung erleben wir beim Musikfest ION. Die fünf Sänger der Singphoniker treffen in der Klang-Szenerie auf japanisches Schlagwerk, diverse Instrumente, eine Sopranistin und einen Countertenor.

Tickets: 15-45 €

Mit freundlicher Unterstützung durch die Thorwart-Jeska-Stiftung.

Das Konzert wird mitgeschnitten vom Bayerischen Rundfunk - BR Franken.

Unser Tipp: Besuchen Sie die Sonderausstellung zur Apokalypse im Bibel Museum Nürnberg


Digitale Konzertmappe

Über die Künstler:innen

Singphoniker

Ein musikalisches Vergnügen ist garantiert, wenn die sechs charismatischen Herren die Bühne betreten und der ensembleeigene Pianist am Flügel Platz nimmt. Jeder Einzelne von Ihnen ein sängerischer Brillant, gemeinsam bilden sie ein einzigartiges Vokalensemble mit einem unverwechselbar bestechenden Sound – spontan, mitreißend und voller Energie. Weitere Infos


Drumaturgia

Takuya Taniguchi
Geboren 1983 in Fukui, Japan. Den Pfad seines Meisters EITETSU HAYASHI fortsetzend, dem berühmtesten Solo-Trommler Japans (Mitbegründer von KODO und ONDEKOZA), schlägt Takuya Taniguchi in seiner Kunst Brücken zwischen der Tradition vom Taiko, den japanischen Trommeln und den verschiedenen Kulturen in der Welt. Seit 2009 verstärkt sich sein Austausch mit Musikern aus anderen Kulturen - mit einer wachsenden Anzahl von Einladungen in den Westen. Er gibt Konzerte, Meisterklassen und Workshops in Europa, um sein Wissen und seine Erfahrung um die Kunst des Taiko weiterzugeben. Seit 2011 lebt Takuya in Deutschland. Er ist festes Mitglied von „Drumaturgia“ und dem „World Percussion Ensemble“ und ist in Europa, Südamerika und Japan auf Tour.

Thomas Sporrer wurde 1982 in Schongau, Deutschland, geboren. Im Alter von neun Jahren entdeckte er seine Leidenschaft für das Schlagzeug. Ein paar Jahre später tourte er mit verschiedenen Orchestern durch Deutschland, Polen und Finnland. 2007 bekam er die Stelle des Solopaukers an der Staatsoper in Kairo. Sein Studium im klassischen Schlagwerk an der Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg bei Stefan Blum, Jörg Hannabach, Thomas Höfs und Guido Rückel schloss er 2009 mit Auszeichnung ab. Während seines Masterstudiengangs "Master of Music" an der Universität Augsburg wurde er von Jost Nickel und Roland Peil unterstützt. Bei Anika Nilles, Eliel Lazo und Stefan Maass erweiterte er seinen musikalischen Horizont. Verschiedenste Konzerttourneen führten ihn bereits nach Asien, Afrika, Amerika und durch Europa. Thomas Sporrer ist als Solist, Kammer- und Orchestermusiker, aber auch als Schlagzeuger und Percussionist in verschiedenen Bands und Projekten tätig.

Amadeus Hiller
Am 28.04.1974 in Wien geboren. Seit seinem 4. Lebensjahr spielt er Geige, seit dem 10. Schlagzeug. Inspiriert durch seine Eltern begeisterte er sich schon früh für klassische Musik und die Bühne. Studierte klassisches Schlagwerk am Richard-Strauss-Konservatorium München und Drumset an der Drummers Focus. Seit 2009 widmet er sich dem Taiko und produziert Drumshows. Amadeus ist Mastermind von Drumaturgia und "Einshoch6". Als Kameramann dreht er außerdem Musikfilme im Bereich Pop, Weltmusik, Jazz und Klassik.


Anna-Lena Elbert
Die Sopranistin Anna-Lena Elbert wurde 1994 in München geboren und erhielt ihren ersten Gesangsunterricht an der städt. Sing- und Musikschule München bei Tanja d’Althann. In ihrer Jugend war sie Mitglied des Bayerischen Landesjugendchores sowie der Bayerischen Singakademie. Sie erzielte im Jahr 2013 einen ersten Bundespreis »Jugend Musiziert« in der Kategorie Gesangs-Duo und Sonderpreise der Walter und Charlotte Hamel Stiftung sowie der Deutschen Stiftung Musikleben.
Nach dem Abitur 2014 begann die Münchenerin ihr Bachelor Studium an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Frieder Lang und schloss dieses 2018 ab. Schon während ihres Studiums hegte die junge Sopranistin eine rege Konzerttätigkeit in- und außerhalb der Hochschule; besonders in den Bereichen der Alten und der Neuen Musik. Dort erhielt sie maßgebliche Impulse von Prof. Christine Schornsheim, Prof. Kristin von der Goltz sowie Prof. Konstantia Gourzi.
Als Opernsängerin war Anna-Lena Elbert im Rahmen von Aufführungen an der Hochschule in den Rollen Lucia (»The Rape of Lucretia«), Pamina, Königin der Nacht (»Die Zauberflöte«) sowie Adina (»L'elisir d'amore«), Adele (»Die Fledermaus«) und Rosina (»Il barbiere di Sevilla«) zu erleben. In der Spielzeit 2020/2021 debütierte die junge Sopranistin in der Hauptrolle einer Kinderoper von Gordon Kampe (UA) an der Bayerischen Staatsoper.
Die rege Konzerttätigkeit der Sopranistin reicht von der Renaissance bis zu zeitgenössischen Werken und beinhaltet unter anderem alle großen Oratorien von Bach und Händel, Bachkantaten, Messen von Mozart und Schubert, Oratorien von Haydn und Mendelssohn sowie Werke von Orff, Honegger und Ligeti. Als Konzertsängerin war Anna-Lena Elbert 2019 Stipendiantin des MozartLabors im Rahmen des Mozartfests in Würzburg und beim Swiss Baroque Festival (Bünder Barock), dem Schleswig-Holstein Festival und dem Rheingau Festival zu erleben.
Anna-Lena Elbert hegt eine besondere Leidenschaft für Kammermusik und Liedgestaltung und studierte in den Klassen von Prof. Julian Prégardien, Prof. Donald Sulzen, Prof. Fritz Schwinghammer und Rudi Spring im Master Liedgestaltung, den sie Anfang 2021 abschloss. gemeinsam mit ihrem Liedbegleiter Kota Sakaguchi gewann sie im Jahr 2019 Preise beim Richard Strauss Wettbewerb sowie Helmut Deutsch Liedwettbewerb und debütierte 2021 mit Konzerten bei der Internationalen Hugo Wolf Akademie sowie der Schubertíade in Spanien.


Franziska Strohmayr
Geboren 1990 in Augsburg, erhielt die Violinistin ihren ersten Unterricht an der Musikschule Mozartstadt Augsburg bei Harry Christian und schloss ihr Studium an der Universität Mozarteum bei Prof. Martin Mumelter und an der Guildhall School of Music and Drama in London bei Prof. Jacqueline Ross mit Auszeichnung ab.
Nationale und internationale Preise, 2. Preis Giovani Musicisti Treviso; 2. Preis Città di Piove di Sacco Padua; Kulturförderpreis Stadtbergen. Auftritte als Solistin und Kammermusikerin u.a. bei der Salzburger Biennale, Musikfest ION Nürnberg, Klassikfestival Ammerseerenade, Carl-Orff-Festspiele, BachZeit Festival Mondsee und Toujours Mozart der Deutschen Mozartgesellschaft.
Enge Zusammenarbeit mit dem Komponisten Wilfried Hiller, der ihr mehrfach Werke gewidmet hat (erschienen im Schott Verlag).
Bekannt wurde Strohmayr durch ihre innovativen Tourneeformate, wie dem Kulturbiathlon – Mit Violine und Fahrrad, bei welchem sie die gesamte Tournee-Strecken auf dem Rad zurücklegt, und durch spartenübergreifende Projekte mit Akrobatik und Lichtinstallationen, die sie organisatorisch und künstlerisch leitet.
D-Produktionen für das Label TYXart und ihrem eigenen Label Leni Records. Aufnahmen mit dem Gesamtwerk für Violine Solo und Violine & Klavier von Wilfried Hiller und Solowerken von H.I.F. Biber, G.P. Telemann und J.S. Bach.
Franziska Strohmayr spielt auf einer Violine von Antonio Gragnani, Livorno, 1759. Sie wurde für ihr Projekt Kulturbiathlon – Frauen im Land Salzburg mit dem Kulturförderpreis der Stadt Salzburg und als Newcomerin von der Landesstiftung PRO SALZBURG ausgezeichnet.


Oliver Klenk
Oliver Klenk begann das Jungstudium für Hochbegabte am Richard-Strauss-Konservatorium München bei Hubert Hilser und wechselte dann an die HfM „Franz Liszt“ in Weimar zu Prof. Martin Spangenberg. Dort schloss er sein Aufbaustudium 2005 mit Auszeichnung ab. Parallel zu seinem Studium war er Praktikant bei den Jenaer Philharmonikern.
Sein Können stellt er seither regelmäßig als Aushilfe in namhaften Orchestern wie dem Bayerischen Staatsorchester, dem Symphonieorchester des bayerischen Rundfunks, dem Münchner Kammerorchester und dem Gürzenich in Köln unter Beweis.
Auch als Solist und Kammermusikpartner ist er gefragt und konzertiert in Italien, Frankreich, Spanien, Japan, der Ukraine und Südkorea, sowie auf Festivals im Rheingau, Istanbul, Nürnberg und Luxembourg. Aufgrund seiner Leistungen wurde er mit Stipendien der Weidener Max-Reger- Tage, der Michael-Roever-Stiftung, der Internationalen Maya Plissetzkaya und Rodion Shchedrin Stiftung ausgezeichnet.
Überdies erhielt er als herausragende Musikerpersönlichkeit 2013 das Musikstipendium der Landeshauptstadt München und 2021 des Musikfonds Deutschland.
Als Klarinettist und Leitungsteammitglied des renommierten Ensembles der/ gelbe/klang widmet sich Oliver Klenk intensiv der zeitgenössischen Musik. Gastspiele führten ihn zu „WienModern“, „Ultraschall-Berlin“ und „Electrocution Brest“.
CD-Aufnahmen von Ensemble-Werken sind bei Thorofon, Kairos und NEOSerschienen und werden von allen deutschen Rundfunkanstalten gesendet.


Tanja Huppert
»Musik ist der tiefste Ausdruck meiner Seele« sagt die Münchner Pianistin Tanja Huppert, die ihre wichtigste Aufgabe darin sieht, die innere Welt des Komponisten, während er seine Musik schreibt, nachzuempfinden und dem Zuhörer zu vermitteln. Ihr Anliegen ist es, diese Musik als eine wunderbar wohltuende Kraft auf die Bühne zu bringen, die unser Leben bereichern und das Gute in ihm fördern kann.
Kirill Petrenko, Chefdirigent der Berliner Philharmoniker, bezeichnete ihre Interpretation der Goldberg-Variationen BWV 988 von Johann Sebastian Bach als »subtil« und »mit großer Musikalität, Kreativität und hohem technischen Können gespielt«. Ihre vom Bayerischen Rundfunk produzierten Aufnahmen, unter anderem mit den Bamberger Symphonikern, werden regelmäßig im Radio ausgestrahlt, z. B. auf BR-Klassik.
Ihre 2021 erstellte Aufnahme von Johann Sebastian Bachs Goldberg-Variationen BWV 988 wurde an Weihnachten 21 auf Platz zwei der redaktionellen Spotify-Playliste »Classical New Releases« gesetzt. Auch ihre Aufnahme von Domenico Scarlattis Sonate cis-Moll, K. 247 wurde für diese Playliste am 18. Februar 22 ausgewählt.
Zurzeit bereitet sie ein größeres Videoprojekt vor, in dem sie klassische Klavierwerke für YouTube aufnehmen wird.

Wilfried Hiller im Gespräch mit Moritz Puschke

Ein persönliches Künstlergespräch in Hillers Wohnzimmer



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